- Montag: Spaghetti Bolognese
- Dienstag: Auberginenpolpette
- Mittwoch und Donnerstag: Weißkohl-Fenchel-Eintopf
- Freitag: Linsencurry aus dem Slowcooker
- Samstag: gebackener Weißkohl und veganes Cordon Bleu
- Sonntag: Resteessen
Gelesene Bücher im Oktober 2026
- Caitlin Doughty: Wo die Toten tanzen – Wie rund um die Welt gestorben und getrauert wird. Sachbuch, Bibliothek. Doughty ist Bestatterin aus L.A. und vertritt die Ansicht, daß wir im Westen einen ganz unnatürlichen und stark industrialisierten Umgang mit dem Tod entwickelt haben. Ihr Bestattungsunternehmen bietet daher natürliche Beisetzungen an, doch das ist aufgrund der Gesetze in den USA (und auch in Europa) und auch aufgrund der Geldgier der Bestatter oft nur unter großen Schwierigkeiten möglich – oder es geht gar nicht. Sie hat die ganze Welt bereist und berichtet in ihrem Buch darüber, wie Menschen u.a. in Sulawesi, Japan und Bolivien mit Tod und Trauer umgehen. Flott geschrieben, sehr informativ und vollgepackt mit lauter guten Denkanstößen. Hat mich absolut begeistert. 4,5/5.
- William Kent Krueger: Für eine kurze Zeit waren wir glücklich. Roman, Onleihe. New Bremen, Minnesota, 1961: die Familie des Methodistenpredigern Nathan Drum lebt im Pfarrhaus der kleinen Stadt, in der sich in diesem Sommer mehrere Todesfälle ereignen. Mehr will ich eigentlich gar nicht verraten. Das Buch hat mich bestens unterhalten, obwohl ich den Plot sehr bald durchschaut hatte, aber darauf kommt es gar nicht so an. Setting und Figuren harmonierten wunderbar, und Kent Krueger erzählt bildgewaltig, nahbar und sehr menschlich. Obwohl das Buch auch als Krimi taugt, ist es eigentlich ein coming-of-age-Roman. 4,5/5.
- Linda Castillo: Bittere Reue. Kate-Burkholder-Reihe 17. Krimi, Bibliothek. Als eine zerstückelte Leiche gefunden wird, übernehmen Chief Burkholder und ihr Team, unterstüzt von ihrem Ehemann, dem BCI-Agenten Tomassetti, die Ermittlungen. Die Spur führt zu einer Brauerei und zu einem Nachtclub, aber bevor Kate und ihr Team etwas Greifbares haben, wird ein weiterer junger Mann tot aufgefunden, und wenig später auch eine Zeugin… Die Burkholder-Krimis haben absolut alle dasselbe Strickmuster, incl. der unausweichlichen brenzligen Situation, in die sich Kate begibt, und aus der sie verletzt gerettet wird. Die Romane funktionieren trotzdem immer noch für mich, weil ich die Figuren mag und sich die Lektüre immer wie Urlaub an einem vertrauten Ort anfühlt. 3,5/5.
- Umberto Pappalardo: Herculanenum – Eine Zeitreise in die Vesuvstadt. Sachbuch, Bibliothek. Im Grunde stellt das Buch den aktuellen Stand der Grabungen in Herculaneum dar, beschreibt die bisher freigelegten Häuser, die Kunst, kurz auf die Papyri und Leichenfunde. Viele Fotos runden das Buch ab. Für mich fühlte es sich dennoch seltsam unvollständig an, vielleicht weil ein roter Faden fehlte. 3,5/5.
- Evan John Jones: Sacred Mask, Sacred Dance. Sachbuch, Bibliothek. Jones ist Wicca und schildert aus dieser Perspektive den Gebrauch von 13 Tiermasken und rituellen Tänzen, um in Trance zu gelangen und in diesem Zustand Kontakt zur Göttin zu bekommen. Wie alles in Wicca, ist auch dieses Ritual streng hierarchisch organisiert und bis ins kleinste Detail ausgeknobelt. Genau darin liegt für mich der größte Kritikpunkt, aber ich habe Wicca-Rituale auch immer als sehr leblos und statisch empfunden. Die rituelle Arbeit mit Masken an sich ist jedoch bestimmt interessant und aufschlußreich. Leider sehr exklusiv – nur an Fußgänger gerichtet. 3,5/5.
- Natascha Wegelin: Madame Moneypenny. Sachbuch, Bibliothek. Das Buch ist wie eine Art Protokoll eines Grillabends, den die Autorin bei ihren Eltern verbringt, aufgebaut und beleuchtet recht allgemein, wie man seine Finanzen unter Kontrolle bringen kann. Für Einsteiger sehr gut geeignet, zumal viele weiterführende Quellen genannt werden. Ich selbst mochte nicht, daß man sich durch die ganzen Schilderungen des Grillabends quälen mußte, um letztlich zwei Seiten an informationen zu erhalten, aber das ist Geschmackssache. Was mir zwar einleuchtet, aber nicht behagt, ist, daß die Autorin sich explizit an Frauen wendet, aber ich vertrete hier halt eine queere Perspektive. 3,5/5.
- Marian Green: A Witch Alone. Sachbuch, gekauft. Das Buch, das in 13 Kapitel für 13 Monate wie ein Kurs aufgebaut ist, richtet sich an Menschen, die ohne Anschluß an eine Gruppe oder einen Coven die Hexenkunst erlernen möchten. Green gibt jede Menge praktische Hinweise und ermuntert dazu, die Hexenkunst tatsächlich auszuüben und nicht nur über die zu lesen. Nicht so gut gefallen haben mir der belehrende Ton und daß sie davon ausgeht, daß jeder jederzeit in die Natur GEHEN kann – das Buch ist also kein bißchen inklusiv. 3,5/5.
- James Clavell: Shogun. E-book, kostenlos bekommen. 2/5.
Speiseplan #516
- Montag: Linsencurry mit pochierten Eiern
- Dienstag und Mittwoch: Kürbisgulasch
- Donnerstag: gefüllte Auberginenringe mit Tomatensauce
- Freitag: Chickimickiburger
- Samstag: Erbsencurry
- Sonntag: Reste
Salate diese Woche: Chinakohlsalat mit Apfel, Eisbergsalat
Speiseplan #515
- Montag: Szechuan Spaghetti vegan
- Dienstag und Mittwoch: Suppe mit Fenchel, Lauch und Wurstbrät
- Donnerstag: China-Blumenkohl
- Freitag: Cordon Bleu vegan und Gemüse
- Samstag: Resteessen
- Sonntag: Greens Mac and Cheese
Salate diese Woche: Chinakohl mit Apfel, Blattspinat
Speiseplan #514
- Montag: Spaghetti Bolognese vegan
- Dienstag: Senf-Lauch-Hühnchen
- Mittwoch: veganes Cordon Bleu Jägerart
- Donnerstag: Döner Bowl vegan
- Freitag: Bohnen mit Fleischwurst und Speck
- Samstag: Reste
- Sonntag. Erbsencurry
Salate: Babyspinat, Eisbergsalat
Speiseplan #513
- Montag: Spaghetti Bolognese
- Dienstag: Jägerhuhn
- Mittwoch: Kung Pao
- Donnerstag: Spitzkohlgratin
- Freitag und Samstag: Laksa
- Sonntag: Reste
Salate diese Woche: Eisbergsalat mit American Dressing und Blumenkohltaboulé
Speiseplan #512
- Montag und Dienstag: Wirsinggemüse und veganes Cordon Bleu
- Mittwoch: Blumenkohl Stir Fry
- Donnerstag: Königsberger Klopse und gebackener Blumenkohl
- Freitag und Samstag: Kürbis-Ratatouille
- Sonntag: gefüllte Auberginenringe mit Tomatensauce
Salate diese Woche: Eisbergsalat mit Erdnußdressing, Waldorfsalat
Gelesene Bücher im September 2026
- Frauke Buchholz: Endzeit. Ted-Garner-Reihe 4. Thriller, Onleihe. Noch bevor Garner eine Affäre mit der Frau eines ehem. Kollegen beginnen kann, wird diese erschossen (aber merkwürdigerweise ermittelt niemand). Zwei Jahre später führt Garner eine Praxis für Psychotherapie, als sein ehem. Chef Ethan Walker ihn bittet, als Profiler im Mordfall an einer Mutter und zweien ihrer Kinder zu arbeiten. Vom jüngsten Sohn und dem Vater fehlt jede Spur und bald darauf meldet sich ein Entführer. Bei der Geldübergabe geht alles schief, was schief gehen kann, und der Entführer entkommt. Monate später wird der Junge schwerkrank in der Notaufnahme in einem Kaff in den Territories aufgefunden. Garner fährt an den Great Slave Lake und nimmt die Spur wieder auf. Das Buch wirkte auf mich unambitioniert zusammengeschustert und wird langweilig und belanglos erzählt. Hier ein bißchen Trauma, da ein bißchen Rassismus, dazu noch ein wenig Verschwörungstheorien und fertig ist der Folgeband. Hat mich überhaupt nicht überzeugt. 3/5.
- Shrabani Basu: Victoria und Abdul – Die Queen und ihr treuester Diener. Sachbuch, gebraucht gekauft und bereut. Im Jahr 1887 läßt sich die englische Königin Victoria vier Bedienstete aus Indien schicken. Einer von ihnen, Abdul Karim, steigt schon bald in ihrer Gunst auf, avanciert zu ihrem Munshi (Sprachlehrer) und nimmt einen sehr großen Raum in ihrem Leben ein, sehr zum Mißfallen der gesamten Hofhaltung. Abdul Karim nutzt seine Stellung bei der Königin nämlich auch zu seinem und dem Vorteil seiner Familie aus. Nach Victorias Tod wird er nach Indien zurückgesandt, wo er 1909 stirbt. Heute erinnert kaum mehr etwas an ihn. Ich habe das Buch für eine Leserunde ausgewählt, weil es in einem anderem Buch (über die britischen Opiumgeschäfte in Indien und China) lobend erwähnt wurde, aber dieses Lob leuchtet mir nicht ein. Basu macht sich nicht die Mühe, ihr Thema lesenswert aufzubereiten, sondern reiht endlos Fakten, Daten und Personen, skizziert ihre Kabbeleien (die man irgendwie langweilig findet) und ihre persönlichen Animositäten. Gähn. Am Ende blieb für mich als Fazit nur: tja. 1,5/5.
- Raven Kaldera: Hell on Wheels. Sachbuch, als e-book gekauft. In diesem Teil der Reihe kommen behinderte und chronisch kranke Doms zu Wort bzw. ihre Partner und Subs. Wieder sehr erhellend, mit vielen guten Ideen. 4,5/5.
- Hunter S. Thompson: Rum Diary. Roman, gebraucht gekauft und in einer Leserunde gelesen. Im Jahr 1959 kommt der Journalist Paul Kemp nach Puerto Rico, säuft eine Menge Rum, kriegt es mit alkoholisierten und irren Menschen zu tun – und dann ist der Roman schon zuende. Zum Teil brilliant geschrieben, mit bitterbösem Humor durchsetzt, aber für mich insgesamt etwas unbefriedigend, weil es bei einer Momentaufnahme bleibt. 3/5.
- Marian Green: A Harvest of Festivals. Sachbuch, Bibliothek. Green hat in England und Wales einige der populärsten jahreszeitlichen Feierlichkeiten besucht und berichtet in ihrem Buch farbenfroh und sehr lebendig vom gelebten Brauchtum, das oft pagane Wurzeln hat. Das Buch ist bereits 1979 erschienen und hat bei mir viel Nostalgie ausgelöst. Hat mir gut gefallen. 4/5.
Speiseplan #511
- Montag: Lauch-Senf-Hühnchen
- Dienstag: chinesisches Blumenkohl-Stir-Fry
- Mittwoch: veganes Cordon Bleu mit Kohlrabi
- Donnerstag: Szechuan Spaghetti
- Freitag: koreanische Gemüsepfannkuchen
- Samstag: Würstchengulasch
- Sonntag: Reste
Salate diese Woche: Waldorfsalat, Chicoréesalat und Möhrensalat
Speiseplan #510
- Montag: gefüllte Zucchini mit Pinienkernen und Rosinen, dazu Tomatensauce
- Dienstag: Linsenspieße
- Mittwoch: Chop Suey mit Tofu
- Donnerstag und Freitag: Linsensuppe
- Samstag: veganes Cordon Bleu mit Chinakohlgemüse
- Sonntag: Resteessen (Gemüsecurry)
Salate diese Woche: Blumenkohltabloulé, Waldorfsalat, Chinakohlsalat mit Apfel