Gelesene Bücher im Mai 2026

  • Simon Beckett: Knochenkälte. David-Hunter-Reihe 7. Thriller, gekauft. In einem Schneesturm kommt Hunter vom Weg ab und landet in einem Kaff, wo er zugeschneit und durch eine Verkettung (dummer) Umstände von der Außenwelt abgeschnitten wird. In diesem superkonstruierten Setting werden dann auch noch diverse Leichen gefunden, just in diesem Moment, und am Ende ist der Täter genau der Typ, den man von Anfang an ätzend findet. Au Mann, was war das denn?!  2/5.
  • Kate Elizabeth Russell: Meine dunkle Vanessa. Roman, Bibliothek. Die 15jährige Vanessa beginnt ein Verhältnis mit ihrem 42jährigen Lehrer Jacob. Fast 20 Jahre später wird dieser von einer anderen Schülerin des sexuellen Mißbrauchs beschuldigt und Vanessa muß sich im Zuge dessen ihrer eigenen Geschichte mit ihm stellen. Das Buch wurde und wird kontrovers diskutiert, darum hat es mich interessiert. Ich bin allerdings nicht imstande, das herauszulesen, was andere in dem Buch sehen. Für mich waren z.B. beide Hauptfiguren sehr unsympathisch und manipulativ. Interessante Figuren kamen nur am Rande vor und wurden direkt wieder demontiert. Zudem war die Absicht des Romans – die Empörung des Lesers – so offensichtlich, daß  ich mich als Leser irgendwie unangenehm berührt fühlte…von der Autorin, nicht vom Inhalt des Buchs. Alles in allem nur 2/5.
  • Wolf-Dieter Storl: Die Magie der Sonnenwenden. Sachbuch, Bibliothek. Storl erzählt von den Sonnenwenden, betrachtet das mit ihnen verknüpfte Brauchtum und die Pflanzen, die sie begleiten, und liefert damit genau das, was man von ihm erwartet. Ein schönes Buch, gut zu lesen und sehr stimmungsvoll. 4/5.
  • Lorraine Monteagut: Moderne Hexenkunst für Dummies. Sachbuch, Bibliothek. In der typischen Art der Dummies-Bücher erklärt die Autorin die Wurzeln des Hexentums, seine gängigen Praktiken und Symbole und wie man zu einer eigenen Praxis kommen kann. An sich alles gut und schön, aber das Buch richtet sich eher an Anfänger und die Übersetzung ist richtig übel (ich würde darauf wetten, daß eine KI das verbrochen hat). 3/5.
  • Stefan Weidner: Yoga oder die sanfte Eroberung des Westens durch den Osten. Sachbuch, Bibliothek. Weidner gibt einen Überblick über die Phasen, die Yoga in seinem Ursprungsland Indien, später aber auch beeinflußt durch den Westen (und in Einfluß auf ihn) durchlaufen hat. Ich habe viel Neues gelernt, mußte etliche Passagen mehrmals lesen, weil sie so fordernd waren, habe etliche Bücher aus der Bibliographie in meine Leseliste überführt und bin total begeistert. Tolles Buch! 4,5/5.
  • Matthew Reilly: Der große Zoo von China. Roman, gebraucht gekauft. Die Chinesen bauen einen spektakulären Zoo, deren Hauptattraktion Drachen sind, die tief in der Erde eingegraben das große Sterben der Dinosaurier vor 65 Mio. Jahren überstanden haben. Nun haben sie die ersten Gäste eingeladen, darunter hohe Parteifunktionäre, aber auch einige Amerikaner. Ziel: die Gäste gebührend beeindrucken und damit die weltweite Werbetrommel rühren. Leider erweisen sich die Drachen jedoch als nicht besonders kooperativ und es dauert nicht lange, bis das absolute Chaos losbricht. Reilly sagt über seinen Roman, daß er von „Jurassic Park“ inspiriert wurde. Nachvollziehbar, aber die Umsetzung ist leider irgendwie lahm und trashig, zudem schlecht geschrieben. Mich hat das Buch nicht erreicht. 2,5/5.
  • Stanilas Dehaene: Lesen. Sachbuch, Bibliothek. Dehaene ist Neurowissenschaftler und Leseforscher. Er untersucht Gehirne, um herauszufinden, wie genau wir lesen, wo das Lesen stattfindet, wie Menschen lesen lernen und warum wir überhaupt die einzige Spezies sind, die lesen kann. Sehr interessant, allerdings war mir das Buch an vielen Stellen etwas zu ausführlich. 4/5.

Speiseplan #495

  • Dienstag: Pilzbolognese und Salat
  • Mittwoch: Kung Pao und Salat
  • Donnerstag: Kohlrabi-Hühnchen-Pfanne und Salat
  • Freitag: Gemüsecurry und Salat
  • Samstag: Thaisalat mit Tofu
  • Sonntag: Bohnen mit Fleischwurst und Speck, dazu Salat

Speiseplan #494

  • Montag: Szechuan Spaghetti und Salat
  • Dienstag: Köfte und Auberginen, dazu Salat
  • Mittwoch: gefüllte Zucchini mit Feta, dazu Salat
  • Donnerstag: Gyros Bowl
  • Freitag und Samstag: Zwiebelsuppe, dazu Salat
  • Sonntag: Bohnengratin und Salat
  • Montag: Rahmspinat mit Käseomelette, dazu Salat

Speiseplan #493

  • Montag: Bratwurstgeschnetzeltes, dazu Salat
  • Dienstag: Pasta mit rotem Gemüsepesto, dazu Salat
  • Mittwoch: Bratwurstschnecke, Kohlrabi und Hollandaise, dazu Salat
  • Donnerstag: Zucchinigemüse mit Minze und Chili, dazu Paprikaomelette und Salat
  • Freitag: Chop Suey mit Hühnchen, dazu Salat
  • Samstag: Erbsensuppe mit Pesto und Mandeln, dazu gebackener Feta und Salat
  • Sonntag: braunes Linsencurry und Salat

Gelesene Bücher im April 2026

  • Harald Meller et al.: Magie – das Schicksal zwingen. Ausstellungskatalog, Bibliothek. Viele Bilder, knappe Erklärungen, quasi ein Museumsbesuch in Buchform. Hat mir gut gefallen, war schnell anzugucken. 4/5.
  • Douglas Preston und Lincoln Child: Demon – Sumpf der Toten. Pendergast 15. Thriller, gebraucht gekauft. Ein Bildhauer beauftragt Pendergast mit privaten Ermittlungen zum Diebstahl seiner Weinsammlung, doch der Special Agent stellt fest, daß der Wein lediglich als Ablenkungsmanöver diente, denn eigentlich geht es um einen in einer Wandnische versteckten Toten. Pendergast und Constance ermitteln in der Kleinstadt, immer behindert vom Polizeichef und dem örtlichen Klüngel, bis sich in einer Sturmnacht ein grauenhaftes Monster im Ort zeigt und eine Menge Menschen tötet – just, als der Fall gerade gelöst scheint. Hat mir viel Spaß gemacht, tolles Setting, sehr stimmungsvoll und wie immer total abwegig 🙂 4/5.
  • Jules Acton: Oaklore – Adventures in a World of Extraordinary Trees. Sachbuch, Bibliothek. Ein Buch über Eichen, von den Wurzeln bis in die Blattspitzen. Acton berichtet über einige Tier-, Pflanzen- und Pilzarten, die mit, auf und von der Eiche leben, erzählt von interessanten Begegnungen mit anderen Naturenthusiasten und Forschern und gibt viele Tips und Hinweise, wie man sich für Eichen und damit für die Natur als solche einsetzen kann. Nett geschrieben. 3,5/5.
  • David Joy: Wo alle Lichter enden. Roman, Bibliothek. Der 18jährige Jacob ist in zerrütteten Verhältnissen aufgewachsen: sein Vater ist ein großer Fisch im internationalen Meth-Handel, seine Mutter eine Süchtige. Als er und zwei „Mitarbeiter“ seines Vaters einen Mord verpatzen,  macht sein Vater ihn zum Komplizen beim Mord an den anderen beiden Männern. Jacob, der an sich einen starken moralischen inneren Kompaß hat, sieht sich außerstande, der Gewalt, die das Leben mit seinem Vater bedeutet, zu entgehen. Als er daher seine Chance wittert, verbündet er sich mit einem Polizisten, um sich an seinem Vater zu rächen und mit seiner großen Liebe Maggie und einem Batzen Geld abzuhauen. Doch dann betrügt der Polizist ihn… Gut geschrieben, aber mir schien es nicht so glaubwürdig, daß ein reflektierter Mensch wie Jacob tatsächlich daran glaubt, daß es sein „vorherbestimmtes Schicksal“ ist, am Ende draufzugehen. Ich hätte es besser gefunden, wenn er einfach mit Maggie abgehauen wäre. 3,5/5.
  • Sy Montgomery: What The Chicken Knows. Sachbuch, Bibliothek. Montgomery hält seit vielen Jahren Hühnern und in ihrem Buch erzählt sie ein wenig von ihnen, ihrem Einfühlungsvermögen, ihrem Humor und der Art, wie sie ihr Leben zusammen mit ihren Menschen leben. Leider gibt es wenig Informationen über Hühner als solche – das hätte das Buch abgerundet. Hat mir dennoch gut gefallen. 4/5.
  • Arturo Pérez-Reverte: Der Club Dumas. Roman, gebraucht und zerfleddert gekauft. Der auf antiquarische Ausgaben spezialisierte Buchhändler Lucas Corso wird von einem reichem Kollegen damit beauftragt, die Authentizität dessen Exemplars eines okkulten Buchs (Die Neun Pforten) festzustellen. Zeitgleich beauftragt ein befreundeter Buchhändler ihn damit, Recherchen über einige handschriftliche Seiten anzustellen, die mutmaßlich von Dumas stammen. Corso reist daraufhin zu den anderen Besitzern der Exemplare der Neun Pforten, trifft dabei auf ein mysteriöses Mädchen, wird von einem gruseligen Mann mit Schmiß verfolgt und gerät allmählich immer tiefer in den faszinierenden Sog, der von den beiden Werken ausgeht. Was für ein Lesespaß! Ich kannte bisher nur den Film und der wird dem Buch leider nicht gerecht. Hat mich gut unterhalten, war klug  geschrieben und ist sicherlich für belesene, gebildete Leser interessanter als für andere (klingt arrogant, aber die richtige Lesefreude stellt sich vor allem dann ein, wenn man die ganzen Anspielungen und Verweise auf andere Werke versteht). 4,5/5.
  • Griffith Institute (Hg.): Howard Carter und das Grab des Tutanchamun – Geschichte einer Entdeckung. Sachbuch/Bildband, Bibliothek. Anhand von 50 ausgewählten Objekten zeichnet das Buch die Entdeckung und Ausgrabung des Grabs von Tutanchamun nach. Leider legt das Buch mehr Wert auf die „Wiedergutmachung“ des Kolonialismus als auf die Beantwortung der Fragen, die die Fotos aufwerfen, daher nur 3,5/5.
  • Wolfgang Behringer: Tambora und das Jahr ohne Sommer. Sachbuch, Bibliothek. Als 1816 in Indonesien der Tambora ausbrach, hatte das weltweite Folgen auf das Klima, die Bevölkerung, die Politik, die Kunst und im Grunde auch auf alle anderen Gebiete. So wurde die Gründung von Sparkassen und Versicherungen vorangetrieben, Flüsse wie der Rhein begradigt, Kanäle gebaut (welche wiederum langfristig bestimmte Regionen und Städte beförderten, wie z.B. New York und Chicago), eine umfassende Armenfürsorge geschaffen und vieles weitere mehr, als direkte Folgen der Tambora-Krise. Sehr interessantes Buch, aber echt drög geschrieben. 4/5.
  • Douglas Preston: Extinction – Wenn das Böse erwacht. Thriller, Bibliothek. In einem Resort, das nur Superreichen offen steht, werden Tiere des Paläozäns durch DNA-Manipulation zum Leben erweckt. Als ein Ehepaar brutal ermordet wird, schalten sich auch das CBI und der örtliche Sheriff ein. Das Unternehmen, dem der Park gehört, zeigt sich kooperativ, doch was genau geht in den alten Minenschächten vor sich? Warum werden Menschen kannibalisiert, warum muß ein junges Wollmammut sterben? Ungefähr bis zur Hälfte ist das Buch wahnsinnig spannend, dann denkt man „oh nein, er wird doch nicht…?“ – aber Preston tut genau das, von dem man hofft, daß er es nicht tut. Er erweckt Neandertaler zum Leben und macht aus ihnen wütende Mordmaschinen. Uff. Das war mir zu platt, zu eindimensional, insbesondere weil er in seinem gut recherchierten Nachwort eigentlich selbst sagt: Neandertaler waren zu Empathie fähig. Was er ihnen im Roman abspricht. Daher irgendwie unbefriedigend und ein bißchen doof. 2,5/5.
  • Hiroko Yoda: Eight Million Ways To Happiness. Sachbuch, Bibliothek. Yoda berichtet nahbar und sehr persönlich von japanischer Spiritualität, die eine interessante Mischung aus Shinto, Buddhismus, Shugendo und Ahnenkult ist, obwohl sich die meisten Japaner gar nicht als religiös oder spirituell betrachten. Hat mir ausgesprochen gut gefallen und ich habe viele neue Aspekte kennengelernt. Tolles Buch! 4,5/5.
  • Matthew Reilly: Das Turnier. Historischer Krimi, gebraucht gekauft. Im Jahr 1546 reist die 13ährige Elizabeth Tudor mit ihrem Lehrer Roger Ascham und einer Delegation nach Konstantinopel, wo Sultan Suleiman ein Schachturnier ausrichtet. Kurz nach ihrer Ankunft wird ein Kardinal grausam verstümmelt und ermordet aufgefunden. Suleiman bittet Mr. Ascham, den Mörder zu ermitteln, und Elizabeth hilft ihm dabei tatkräftig. Dem Leser begegnen bei den Ermittlungen viele historische Figuren, u.a. Michelangelo, Iwan der Schreckliche u.a.m. Auch das Setting – der Topkapi-Palast und die innere Stadt von Konstantinopel – tragen zum Lesegenuß bei. Hat mir ausgesprochen gut gefallen, war sehr kurzweilig. 4,5/5.

Speiseplan #491

  • Montag: Szechuan Spaghetti, dazu Salat
  • Dienstag: Frikadellengratin, dazu Salat
  • Mittwoch: Blumenkohlcurry, dazu Salat
  • Donnerstag: Gyros Bowl
  • Freitag: gefüllte Zucchini mit Feta, dazu Salat
  • Samstag und Sonntag: Selleriegratin mit Fischstäbchen bzw. Omelette, dazu Salat

Speiseplan #490

  • Montag: Rahmporree und Pilzomelette, dazu Salat
  • Dienstag: Pasta mit Tomatensauce und Grillgemüse, dazu Salat
  • Mittwoch: Blumenkohl, Hollandaise und Leberkäse, dazu Salat
  • Donnerstag: Burrito Bowl
  • Freitag: gefüllte Zucchini mit Tomaten und Mozzarella, dazu Salat
  • Samstag: Bohnen mit Fleischwurst und Speck, dazu Salat
  • Sonntag: Erbsencurry, dazu Salat

Buchclubs – abschließende Gedanken

Nach meiner Enttäuschung mit meinem ersten Buchclub hatte ich beschlossen, dem zweiten Buchclub noch eine Chance zu geben. Wir hatten mittlerweile neun Bücher gemeinsam gelesen (meist seichten Kram), als ich mein Buch aussuchen durfte. Ich wählte „Der Club Dumas“ von Arturo Pérez-Reverte. Zum einen stand das Buch schon lange auf meiner Leseliste, zum anderen wählte ich es auch deswegen aus, weil es versprach, eine Menge Diskussionsstoff zu bieten.

In der zweiten Gruppe sind wir acht Leute. Drei sagten direkt, daß sie das Buch nicht mitlesen würden, also wären wir zu fünft gewesen. Eine Teilnehmerin gab zweimal Laut, daß sie angefangen hätte, das Buch zu lesen. Eine andere las ungefähr bis Kapitel 3, schwieg danach. Der Rest sagte gar nichts dazu und ich weiß nicht einmal, ob sie angefangen haben, das Buch zu lesen. Bei der vereinbarten Lesegeschwindigkeit hatte ich mich komplett rausgehalten und die anderen hatten angegeben, ihnen sei ein Kapitel pro Tag recht. Nach einer Woche bestand die Diskussion zu dem Buch eigentlich nur darin, daß ich meine Gedanken zu den jeweils gelesenen Kapiteln in der Gruppe postete und darauf meist keine Reaktion erhielt. Während ich Kapitel 8 las, fragte ich mich, wozu ich mir das eigentlich antue. Ich lese normalerweise schneller, hatte mich aber gebremst, um bei einer Diskussion alles frisch im Kopf zu haben, nur daß diese eben nicht stattfand. Das Ganze entpuppte sich also als völlig witzlos, so daß ich entschied, die Leserunde abzubrechen. Nun kann ich das Buch in meinem Tempo beenden und ich gehe davon aus, daß ich kein Gegenüber brauche, um es zu ergründen.

Für mich ist damit die Sache mit den Buchclubs endgültig gestorben, was ich schade finde. Ich glaube nach wie vor, daß es viel Freude machen kann, sich über gemeinsam gelesene Bücher auszutauschen, insbesondere dann, wenn man sich darüber einig ist, daß man tief eintauchen möchte, z.B. durch zusätzliche Recherche, weiterführende Literatur und Diskussionen. Ich hätte es auch schön gefunden, zum Abschluß noch die Verfilmung des Buchs zu gucken und zu besprechen, und wäre auch offen gewesen für andere Aktionen, vielleicht Kunstprojekte, das Ausprobieren bestimmter Speisen/Getränke, die in Verbindung zu einem Buch stehen, oder ähnliches. Ich denke, man könnte da sehr kreativ werden und aus so einem Buchclub eine coole gemeinsame Erfahrung machen.

Mir drängt sich aber der Eindruck auf, daß es mit Buchclubs ähnlich ist wie mit anderen Subscriptions auch: viele Leute brauchen einen „Vortänzer“, der Dinge an ihrer Stelle macht, damit sie sie nicht machen müssen, sich aber einreden können, sie würden quasi daran teilhaben. Das ist auch etwas, das ich in Kunstkursen oder sogar bei vielen YouTube-Kanälen sehe und halt einfach nicht mein Ding. Ich bin proaktiv, aber ein Buchclub erfordert das eigentlich nicht, insbesondere wenn dort vor allem Unterhaltungsromane mit wenig Tiefgang gelesen werden, bei denen es genügt, sich gegenseitig zu versichern, wie süß der Protagonist ist oder wie knuffig die weibliche Hauptfigur. Klar, nicht jeder ist auf Tiefgang aus, und es ist völlig legitim, sich von einem Buch einfach berieseln zu lassen. Traurig wird das Ganze jedoch, wenn man eigentlich bei der Gründung des Buchclubs abgemacht hat, daß man auch Klassiker oder das lesen wird, was als Literatur gilt.

Das stramme Schweigen in meiner Gruppe hat mich verletzt, insbesondere auch nach der Erfahrung in meiner ersten Buchgruppe. Für den Moment bin ich damit jetzt erstmal durch, könnte mir aber vorstellen, daß ein Buchclub mit den passenden Menschen bereichernd sein kann. Bis dahin ist meine Lesewunschliste zum Glück quasi unendlich lang. Ohne die Mitgliedschaft in einem Buchclub bleibt nun mehr Zeit und Energie für eigene Bücher – das bleibt unterm Strich als positiv stehen.

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