Niederländisch #80

Diese Phase gerade ist extrem anstrengend. Ich habe immer noch Schmerzen, struggele mit psychischen Problemen und hey, meine fucking Schuhe sind jeden Tag ein Thema. Ach ja, und ich bin immer noch Vollzeit im Bett. Es ist nicht die beste Zeit, um zu lernen – und andererseits ist das Lernen etwas, in das ich wie in eine warme Wanne abtauchen kann. Es tut gut, sich abzulenken.

Ich habe diese Woche also die Durchsicht meiner riesigen Vokabelbox beendet und bin ganz schön stolz auf mich, wie viele ich noch konnte. Dann haben mein Mann und ich jeden Tag Harry Potter miteinander gelesen. Nur für einen Text oder irgendwelche Fragen für meine Lehrerin blieb keine Energie. Ich hoffe, ich kann mich da vor der nächsten Stunde noch aufraffen.

In meiner letzten Stunde mit ihr haben meine Lehrerin und ich einen irrealen Text im Präsens und einen im Präteritum durchgeackert. Das ist für mich immer die Königsdisziplin einer Sprache und jo, da bin ich noch kein König. Eher so eine Art Küchenjunge. Aber das macht nix, die Fehler helfen, zu verstehen, woran es noch hapert.

Als ik geen problemen met mijn schoenen had zou ik blij zijn. Als ik niet al so veel jaren problemen met mijn schoenen had gehad zou ik blij zijn geweest. Als ik passende schoenen had zou ik weer op vakantie kunnen gaan. Als ik al in het geleden passende schoenen had gehad had ik op vakantie kunnen gaan. Umpf.

Thrifty Thursday #75

Wenn mein Mann und ich eine „guilty pleasure“ haben, dann ist es Currywurst. Zu anderen Fast Food Ketten gehen wir eigentlich gar nicht mehr, aber pro Monat bringen wir es schon auf zwei oder mehr Runden Currywurst mit Pommes. Ein teures Vergnügen – mit einem Getränk dabei zahlen wir rund 15 €. Daheim haben wir natürlich auch schon Pommes gemacht, aber das Ergebnis war nie so, wie man es sich wünscht. Im Backofen werden Kartoffeln oder auch fertig gekaufte TK-Pommes nicht wirklich knusprig und in der Fritteuse blieben sie oft hell und waren eher labberige Fettstäbchen als das, was man sich eigentlich unter einer Portion Pommes vorstellt.

Unsere Fritteuse ist ungefähr 18 Jahre alt und hat uns bislang gute Dienste erwiesen. Das Einzige, was allerdings immer nervte: man mußte die Krümel mit einem feinen Sieb mühsam herausfischen oder halt gleich das ganze Fett tauschen. Okay, damit kann man sich arrangieren. In letzter Zeit jedoch ließ die Leistung irgendwie nach. Pommes kamen selbst nach der doppelten Frittierzeit hell und labberig aus dem Fett. Das Messen ergab, daß sie statt der angezeigten 190°C gerade einmal 140°C erreichte. Zeit also, ein neues Gerät zu kaufen.

Neulich gab es eine etwas merkwürdige Aktion bei einem großen Onlinehändler: wenn man sich einen Podcast anhörte, bekam man einen 5-Euro-Gutschein. Haben wir natürlich gemacht, und darum war eine Fritteuse eines namhaften deutschen Herstellers dann noch mal etwas billiger, als sie es im Angebot ohnehin schon war. Diesmal haben wir uns für ein Modell entschieden, das komplett (bis auf das Heizelement und die Elektrik) in der Spülmaschine gereinigt werden kann und das auch ein integriertes Krümelsieb hat. Das Nachmessen ergab, daß das Fett tatsächlich auf 190°C kommt. Und dann folgte die erste Portion Pommes zur Probe.

Wir haben noch nie so geile Pommes daheim hinbekommen! Ich bin echt von den Puschen und sehr glücklich mit dem Resultat. Ein bißchen Pommessalz dran und ein wenig Mayo dazu und ich bin im siebten Pommeshimmel. Yum! Ein Beutel Pommes kostet 1,25 € und daraus bekommen wir insgesamt vier Portionen (oder zweimal Pommes für zwei). Jetzt ist unser Ehrgeiz geweckt, daß wir auch noch eine bessere Currywurstsauce hinbekommen – unsere ist zwar ok, aber ihr fehlt noch ein bißchen Pep.

Demnächst wollen wir auch mal wieder frittierten Schafskäse machen….oder selbstgemachte Chicken“nuggets“. So macht Sparen Spaß 🙂

Thrifty Thursday #74

Manchmal esse ich eine Portion Cupnoodles. Das sind vorfrittierte Nudeln mit getrocknetem Gemüse und Brühpulver in einem Styroporbecher und ungefähr gar nicht gesund oder umweltfreundlich. Sie sind allerdings eine der wenigen warmen Mahlzeiten, die ich mir vom Rollstuhl aus selbst und so schnell zubereiten kann, daß ich nur sehr kurz in meinen zu engen Schuhen stecken muß, und die ich dann auch noch selbst zu meinem Platz bringen kann. In der Regel kostet ein Becher etwa 1,10 €, aber es gibt Phasen, wo ein sehr bekannter Onlinehändler acht Becher für 24 € (großzügigerweise incl. Versandkosten) anbietet, also für ungefähr dreimal soviel wie normalerweise. Natürlich kaufe ich diese Nudeln nicht zu diesem Preis, sondern warte ab, bis sie wieder normalpreisig sind. Und manchmal habe ich auch Glück und kann sie für 0,79 € pro Becher bei unserem lokalen Supermarkt ergattern. Beim letzten Mal war mir das leider nicht vergönnt, weil bereits jemand anders alle Becher aufgekauft hatte, aber diese Woche konnte mein Mann sieben Nudelmahlzeiten mit nach Hause bringen. Der Nachschub ist also gesichert 🙂 Und gespart haben wir so oder so auch noch.

Dann hat sich herausgestellt, daß ich ein neues Kissen brauche. Ich habe Jahre daran herumgetüftelt, rauszukriegen, was nötig ist, damit ich vernünftig schlafen kann (zumindest auf physischer Ebene, denn mein hyperaktives Gehirn entscheidet in letzter Instanz allein, wie viel Schlaf es so gibt…) und wenn ein Element, das ich zwingend benötige, ersetzt werden muß, löst das immer eine mittelschwere Krise aus. Auch Autismus: Neues und dann auch noch essentielles Neues ist ENTSETZLICH :mrgreen: Das Kissen (und zwar das einzige Kissen), das für mich funktioniert, ist leider recht teuer, schlappe 220 €. Diese Woche haben wir es aber für 152 € im Angebot incl. Versandkosten gefunden. Hat zwar eine längere Lieferzeit, aber das kann ich abwarten. Das Skurrile: der Hersteller hat seinen Werksverkauf nicht weit weg von uns, und dort bekäme man 20% Rabatt. Das wäre aber immer noch teurer als der Internetpreis und obendrein würde man ja Sprit verfahren.

Zuletzt noch ein einfaches, leckeres und sehr günstiges Rezept (für 4 Personen): Kohlrabi-Ofenrisotto. Den Ofen auf 150°C vorheizen. Ein Bund Frühlingszwiebeln putzen und in Ringe schneiden. In 2 EL Öl anschmurgeln, dann 500 g Rundkornreis hinzufügen und weiterschmurgeln, bis der Reis von Öl überzogen ist. In der Zwischenzeit 1,5 l kochendes Wasser mit 4 EL Cashewkernen sämig pürieren (im Idealfall wird daraus eine Art Milch oder Sahne) und 3 Kohlrabi schälen und das Fruchtfleisch grob reiben (die Schale kommt zusammen mit den Frühlingszwiebelwurzeln in einen Beutel in der Tiefkühltruhe – daraus wird später mal eine Gemüsebrühe). Die Kohlraben und das Wasser-Cashew-Gemisch zum Reis geben. Mit Brühpulver und Pfeffer abschmecken. Aufkochen und 3 Minuten köcheln lassen, dann in den Ofen schieben. 40 min. backen. Mit einem Salat oder Rohkost servieren.

Niederländischer Text #14: boodschappen doen

Mijn man en ik doen alleen maar slechts één keer per week boodschappen, zodat we niet zo vaak naar de supermarkt moeten hoeven rijden. Eerst halen we ons een winkelwagen en dan kunnen we beginnen.

Sommige Enkele maanden geleden hebben ze hier de hele winkel omgebouwd en we moesten ons eerst weer eran gewennen waar nu alle dingen staan. Bijvoorbeeld vond men de groenten vroeger verder achterin, maar vandaag nu zijn liggen ze direct bij de ingang, wat ik niet zo goed vind omdat men alle zware dingen die men later gaat kopen op de groenten moet leggen. We koken iedere dag vers met veel groenten. Tomaten, aardappels, courgettes, broccoli, wortels, verschillende soorten salade(n), kruiden, paprika, venkel, bloemkool en nog vele groenten meer kopen we dus regelmatig en gewoonlijk in grote hoeveelheid hoeveelheden (oder besser: nog veel meer groenten).

Daarna zoeken we dingen samen, die lange houdbaar zijn zoals pasta, rijst en meel, kattenvoeder, suiker, thee, marmelade, margarine en ook dingen die men niet kan eten zoals bijvoorbeeld keukenrol en zakdoeken. Ten slotte kopen we verse producten zoals zuivels en vlees, maar we eten daarvan niet zoveel: normaal gesproken eten we allen slechts één of twee keer per week een beetje vlees, misschien 50 of 75 gram per persoon. Snoep kopen we nog weiniger minder omdat we niet zo graag zoete dingen eten, maar we zijn echt sterfelijk (?) bij chips en andere zoutige dingen we eten chips en andere zoutige dingen echt graag.

Hoewel onze supermarkt einigermate enigszins groot is zijn de kassa’s helemaal te eng nauw en het is niet zo gemakkelijk er met de rolstoel door te rijden. In het buitenland – bijvoorbeeld in Frankrijk, Spanje en Engeland – zijn de grote supermarkten altijd duidelijk comfortabeler dan in Duitsland, vind ik. Überhaupt zijn veel dingen vanuit de rolstoel niet te bereiken en gewoonlijk is er niemand die je kan helpen als je er alleen er bent. Ik denk dat kon men dat nog kan verbeteren.

Nachtrag: wie immer denke ich, OMFG, so viele Fehler! Teilweise waren die aber auch Duolingo bzw. dem Wörterbuch geschuldet, denn beide lehren Ausdrücke, die veraltet sind oder nicht in allen Regionen verständlich sind. „Alleen maar“ ist etwas, das Duolingo stadardmäßig lehrt, dabei verwendet man immer „slechts“ und „eng“ verwendet man nur noch im Sinne von „beängstigend“ und nur wenige Menschen, die in der Nähe der deutschen Grenze leben, begreifen eng auch als eng. Alles in allem bin ich superzufrieden mit der Korrektur und den Hilfestellungen durch meine Lehrerin – hat mir echt sehr geholfen!

Niederländisch #78

Seit ich meine neue Lehrerin habe, läuft’s richtig gut mit dem Lernen. Bei uns beiden stimmt die Chemie und das motiviert mich total!

Ich habe also jede Menge Vokabeln gelernt, vor allem von denen, die ich mir nun eeewig nicht merken konnte, und meine Quote ist gar nicht schlecht. Wobei ich schon einräumen muß, daß manche Worte sich für mich so wenig erschließen, daß ich sie wahrscheinlich auch wieder vergessen und nie aktiv benutzen werde. Kann nur hoffen, daß ich sie dann wenigstens verstehen werde, wenn sie mir irgendwo begegnen…

Mein Mann und ich lesen uns nach wie vor jeden Abend Harry Potter en de geheime kamer vor. Wir bemerken von Tag zu Tag eine Verbesserung. Wir lesen schon viel flüssiger und sinnhafter und das Verstehen klappt auch immer besser.

Ja, und dann hatte ich noch mein wöchentliches Lehrergespräch, das mich wirklich beflügelt hat. Angefangen haben wir mit meinen Fragen und haben uns dann wieder über ganz unterschiedliche Dinge wie Literatur, Asylrecht und Journalismus unterhalten. Daß ich das überhaupt kann, ist einfach geil, aber daß meine Lehrerin und ich uns in so einen schönen Gesprächsflow reinquatschen, weil wir uns immer gegenseitig die Bälle zuspielen, ist einfach whoo-hoo! :cheers: Ich bin so begeistert von ihr, daß ich mir direkt noch ein paar mehr Stunden gebucht habe…genauer gesagt für fast ein halbes Jahr. Derzeit bietet sie nämlich einen 29%igen Rabatt an, wenn man ein Paket von fünf Stunden bucht, und das habe ich dann einfach gleich viermal gemacht. Da freue ich mich sehr drüber und drauf. Bis Mitte Januar sind meine Lehrerstunden also gesichert und ich habe dabei auch noch richtig sparen können.