Buchclubs – abschließende Gedanken

Nach meiner Enttäuschung mit meinem ersten Buchclub hatte ich beschlossen, dem zweiten Buchclubs noch eine Chance zu geben. Wir hatten mittlerweile neun Bücher gemeinsam gelesen (meist seichten Kram), als ich mein Buch aussuchen durfte. Ich wählte „Der Club Dumas“ von Arturo Perez-Reverte. Zum einen stand das Buch schon lange auf meiner Leseliste, zum anderen wählte ich es auch deswegen aus, weil es versprach, eine Menge Diskussionsstoff zu bieten.

In der zweiten Gruppe sind wir acht Leute. Drei sagten direkt, daß sie das Buch nicht mitlesen würden, also wären wir zu fünft gewesen. Eine Teilnehmerin gab zweimal Laut, daß sie angefangen hätte, das Buch zu lesen. Eine andere las ungefähr bis Kapitel 3, schwieg danach. Der Rest sagte gar nichts dazu und ich weiß nicht einmal, ob sie angefangen haben, das Buch zu lesen. Bei der vereinbarten Lesegeschwindigkeit hatte ich mich komplett rausgehalten und die anderen hatten angegeben, ihnen sei ein Kapitel pro Tag recht. Nach einer Woche bestand die Diskussion zu dem Buch eigentlich nur darin, daß ich meine Gedanken zu den jeweils gelesenen Kapiteln in der Gruppe postete und darauf meist keine Reaktion erhielt. Während ich Kapitel 8 las, fragte ich mich, wozu ich mir das eigentlich antue. Ich lese normalerweise schneller, hatte mich aber gebremst, um bei einer Diskussion alles frisch im Kopf zu haben, nur daß diese eben nicht stattfand. Das Ganze entpuppte sich also als völlig witzlos, so daß ich entschied, die Leserunde abzubrechen. Nun kann ich das Buch in meinem Tempo beenden und ich gehe davon aus, daß ich kein Gegenüber brauche, um es zu ergründen.

Für mich ist damit die Sache mit den Buchclubs endgültig gestorben, was ich schade finde. Ich glaube nach wie vor, daß es viel Freude machen kann, sich über gemeinsam gelesene Bücher auszutauschen, insbesondere dann, wenn man sich darüber einig ist, daß man tief eintauchen möchte, z.B. durch zusätzliche Recherche, weiterführende Literatur und Diskussionen. Ich hätte es auch schön gefunden, zum Abschluß noch die Verfilmung des Buchs zu gucken und zu besprechen, und wäre auch offen gewesen für andere Aktionen, vielleicht Kunstprojekte, das Ausprobieren bestimmter Speisen/Getränke, die in Verbindung zu einem Buch stechen, oder ähnliches. Ich denke, man könnte da sehr kreativ werden und aus so einem Buchclub eine coole gemeinsame Erfahrung machen.

Mir drängt sich aber der Eindruck auf, daß es mit Buchclubs ähnlich ist wie mit anderen Subscriptions auch: viele Leute brauchen einen „Vortänzer“, der Dinge an ihrer Stelle macht, damit sie sie nicht machen müssen, sich aber einreden können, sie würden quasi daran teilhaben. Das ist auch etwas, das ich in Kunstkursen oder sogar bei vielen YouTube-Kanälen sehe und halt einfach nicht mein Ding. Ich bin proaktiv, aber ein Buchclub erfordert das eigentlich nicht, insbesondere wenn dort vor allem Unterhaltungsromane mit wenig Tiefgang gelesen werden, bei denen es genügt, sich gegenseitig zu versichern, wie süß der Protagonist ist oder wie knuffig die weibliche Hauptfigur. Klar, nicht jeder ist auf Tiefgang aus, und es ist völlig legitim, sich von einem Buch einfach berieseln zu lassen. Traurig wird das Ganze jedoch, wenn man eigentlich bei der Gründung des Buchclubs abgemacht hat, daß man auch Klassiker oder das lesen wird, was als Literatur gilt.

Das stramme Schweigen in meiner Gruppe hat mich verletzt, insbesondere auch nach der Erfahrung in meiner ersten Buchgruppe. Für den Moment bin ich damit jetzt erstmal durch, könnte mir aber vorstellen, daß ein Buchclub mit den passenden Menschen bereichernd sein kann. Bis dahin ist meine Lesewunschliste zum Glück quasi unendlich lang. Ohne die Mitgliedschaft in einem Buchclub bleibt nun mehr Zeit und Energie für eigene Bücher – das bleibt unterm Strich als positiv stehen.

Speiseplan #487

  • Montag: Rahmporree und Pilzomelette, dazu Salat
  • Dienstag: Szechuan Spaghetti, dazu Salat
  • Mittwoch und Donnerstag: Chili, dazu Salat
  • Freitag: Thaisalat mit Erdnüssen und Tofu
  • Samstag: veganes Jalfrezi, dazu Salat
  • Sonntag und Montag: Linsensuppe, dazu Salat

Gelesene Bücher im März 2026

  • Harald Meller und Kai Michel: Griff nach den Sternen. Nebra, Stonehenge, Babylon: Reise ins Universum der Himmelsscheibe. Sachbuch, Bibliothek. Ungefähr 1800 v. Chr. wurde die Himmelsscheibe von Nebra gefertigt und mehrmals überarbeitet, bevor sie 200 Jahre später vergraben wurde. Erst 3600 Jahre später wurde sie wiedergefunden und wird seither erforscht. Die Autoren fassen den aktuellen Stand der Forschung zusammen und zeichnen dabei mögliche Beziehungen zwischen Stonehenge, Nebra, Ägypten und Babylon sowie weiteren Kulturen, die in der Bronzezeit florierten, nach. Unterhaltsam geschrieben, viele Abbildungen, ein rundum gelungenes Buch! 5/5.
  • James Kestrel: Fünf Winter. Thriller, Bibliothek. Hawaii, 1941: ein junger Amerikaner und seine japanische Freundin werden bestialisch ermordet. Detective Joe McGrady ermittelt und seine einzige Spur führt ihn  nach Hongkong, just in dem Moment, indem die Japaner die Insel einnehmen und Pearl Harbor angreifen. McGrady wird als mutmaßlicher amerikanischer Spion nach Tokyo deportiert, wo ihn der Onkel des ermordeten Mädchens rettet und in seinem Haus versteckt. Nach Kriegsende kehrt McGrady nach Hawaii zurück und nimmt den Fall wieder auf. Was für ein Hammerbuch! Ich mochte alle Figuren, sogar die Fiesen, ich habe den Schreibstil geliebt, den Plot, alles. Kestrel hat absolut alles richtig gemacht, auch das Ende. Das Buch ist brutal und wuchtig, zärtlich und poetisch, und es hat mich echt im Sturm erobert. Ich finde es so phantastisch, daß ich es mir nach der Lektüre noch gekauft habe, weil ich sicher bin, daß ich dieses Buch besitzen und wieder und wieder lesen will. 6/5 🙂
  • Johan Rundberg: Mika Mysteries 1 – Der Ruf des Nachtraben. Stockholm, 1880: während eines besonders harten Winters leiden vor allem die Kinder im Waisenhaus unter Kälte und Hunger. Mika, die mit ihren zwölf Jahren so etwas wie die Rolle einer Hausmutter innehat und auch in der örtlichen Schenke aushilft, wird zufällig die Gehilfin des Polizisten Valdemar. Dieser macht Jagd auf einen Serienmörder, der sich „der Nachtrabe“ nennt. Ich fand, das Buch ist zu gruselig und detailliert für Kinder ab zehn, Handlung und vor allem die Figur Mika sind schon sehr unglaubwürdig. Ganz unterhaltsam ist die Geschichte dennoch, aber ich würde sie einem Kind wohl erst ab 13 oder 14 zum Lesen geben. 3/5.
  • Douglas Preston und Lincoln Child: Labyrinth – Elixier des Todes. Agent Pendergast Teil 14. Thriller, gebraucht gekauft. Eines Abends wird Alban, Agent Pendergasts Sohn, tot auf dessen Türschwelle in New York abgelegt. Bei der Obduktion findet man einen Türkis im Magen des Toten, der Pendergast zu einer Mine in Kalifornien führt. Dort gerät er in einen Hinterhalt und muß nun nicht nur den Mord an Alban aufklären, sondern auch um sein eigenes Leben fürchten. Zum Glück stehen ihm D’Agosta, Margo Green und Constance zur Seite… Mir hat sehr gut gefallen, daß weite Teile des Thrillers mal wieder im Museum spielen und daß es auch ein Wiedersehen mit Alban und anderen Figuren der Pendergast-Familie gibt. Unterhaltsam, spannend, natürlich völlig abwegig und sehr gut lesbar 🙂 4/5.
  • Jeffery Deaver: Die Rache des Uhrmachers. Thriller, gekauft. In New York City werden Anschläge auf große Baukräne verübt, Ron Pulaski wird vorgeworfen, er sei unter Fentanyl-Einfluß in einen Verkehrsunfall verwickelt gewesen und scheinbar ist auch der Präsident in Gefahr. Lincoln Rhyme, seine Frau Amelia Sachs und ihr Team ermitteln. Leider hat das Buch für mich überhaupt nicht funktioniert – denn wer weiß, wie die Rhyme-Thriller gestrickt sind, hat das Gefühl, das alles schon einmal gelesen zu haben. In Band 16 der Reihe wirkt alles etwas zäh und langweilig, ich zumindest habe mir sehnlichst mal einen anderen Plot gewünscht. Der Titel verrät nämlich schon, worum es geht, und das Ende ist absehbar und irgendwie auch krude (Spoiler! Der Uhrmacher hat plötzlich eine Freundin und die tritt prompt seine Nachfolge an…och nee!). Daher nur 2/5.
  • James Kestrel: Bis in alle Endlichkeit. Thriller, Bibliothek. Privatdetektiv Lee Crowe findet auf seinem Heimweg zufällig eine junge Frau, die kurz zuvor vom Dach eines Hauses gesprungen sein muß, denn sie liegt auf einem Auto. Er macht ein Foto von ihr und verkauft es an die Zeitungen. Kurz darauf vermittelt ihm sein ehemaliger Chef Jim den Kontakt zur schwerreichen Olivia Gravesend, der Mutter der Toten. Sie glaubt nicht an einen Selbstmord ihrer Tochter Claire und bittet Lee, zu ermitteln, was hinter ihrem Tod steckt. Seine Ermittlungen führen Lee zu einem ominösen Club in Mendocino, in das Haus einer Hollywooddiva und schließlich an einen Ort, an dem Ungeheuerliches geschieht… Solider Thriller mit einem sympathischen Ermittler. 4/5.
  • Jeannette Walls: Die andere Seite des Himmels. Roman, Bibliothek. Als ihre Mutter die beiden Schwestern Bean und Liz mal wieder wochenlang allein läßt, fahren diese kurzerhand nach Virginia zu ihrem Onkel Tinsley, der noch immer im alten Gutshaus der Familie lebt. In Byler trifft Bean auf die Familie ihres Vaters, die sie herzlich aufnimmt, doch sie und Liz müssen auch einen Job beim schmierigen Mr. Maddox annehmen… Das Buch hat mich positiv überrascht. Es ist zum einen richtig toll geschrieben, zum anderen kommen lauter liebenswerte Figuren darin vor. Eine berührende Geschichte über Heimat, Resilienz und darüber, wie man das Beste aus einer scheinbar ausweglosen Situation machen kann. 5/5.
  • Liz Moore: Der andere Arthur. Roman, Onleihe. Arthur wiegt 250 kg und hat sein Haus in New York schon seit Jahren nicht mehr verlassen. Als er einen Brief von seiner ehemaligen Studentin Charlene bekommt, in dem sie ihm auch von ihrem Sohn Kel erzählt, sucht Arthur sich Hilfe, die in Form der schwangeren Yolanda kommt. Diese hat familiäre Probleme und Arthur nimmt sie vorübergehend bei sich auf. Parallel dazu erfährt man, daß Charlene sich umgebringt und wie ihr Sohn Kel in eine Depression verfällt. Er versucht, seinen Vater zu finden, doch es stellt sich heraus, daß beide möglichen Kandidaten es nicht sind. Ich mochte den dicken Arthur und hätte gern mehr von ihm gelesen. Kel nimmt für meinen Geschmack zuviel Raum ein, trifft blöde Entscheidungen und ist für mich allgemein keine Figur, zu der ich eine Verbindung aufbauen kann. Insgesamt leider nur mittelmäßig. 3/5.
  • Martin Schuster und Hildegard Ameln-Haffke: Selbsterfahrung durch Malen und Gestalten – Die therapeutische Kraft der Kunst nutzen. Sachbuch, Bibliothek. Die Autoren geben jede Menge Tips und Anregungen dafür, wie man mit Kunst seelische Prozesse unterstützen kann. Ich habe viele interessante Ideen gefunden, die ich gern umsetzen möchte. 4/5.
  • Amitav Ghosh: Rauch und Asche – Die geheime Geschichte des Opiums. Sachbuch, Bibliothek. Ghosh legt dar, aus welchen politischen und ökonomischen Gründen das britische Empire in Indien Opium anbaute und es nach China verschiffte – was zu den beiden Opiumkriegen führte. Er erklärt auch, welche amerikanischen Familien sich am Opiumgeschäft in geradezu obszöner Weise bereicherten und wie der „Fluch“ des Opiums letztlich auf den Westen zurückfiel. „Geheim“ ist an der Geschichte natürlich nix, obwohl klar ist, daß weder den Briten noch den Niederländern oder den Amerikanern daran gelegen ist, daß diese Dinge klar ausgesprochen werden. An sich gefiel mir das Buch sehr gut, aber da Ghosh es so darstellt, als seien alle Opiumkonsumenten aller Zeiten die armen, willenlosen und vertrauensseligen Opfer der pösen Opiumlieferanten, habe ich einen Stern Abzug gegeben, denn so eine schräge Weltsicht halte ich nicht über fast 400 Seiten hinweg aus, inbesondere dann nicht, wenn der Rest des Buchs angestrengt woke ist. 3,5-4/5.
  • Henry Wise: Holy City. Roman, Bibliothek. Zehn Jahre hat Will in Richmond, der „Holy City“, gelebt, bevor er in seine Heimatstadt im ländlichen Virginia zurückkehrt, um dort als Deputy zu arbeiten. Als ein Mord geschieht, muß er den Vater seines besten Freundes, des drogenabhängigen Sam, den er bei sich zuhause versteckt hällt, festnehmen. Die Ermittlungen werden von einer Privatermittlerin unterstützt, die die Mutter des Mordopfers engagiert hat. Leider schreibt Wise sehr bemüht literarisch und vergreift sich dabei manchmal im Ton (was soll ein Gesicht sein, das aussieht wie ein scharf angebratenes Steak?). Zudem verrät er bereits vor der Mitte, wer der Täter ist, so daß sich die zweite Hälftes des Buchs bemüht depressiv um eine alte Schuld dreht, die Will Sam gegenüber empfindet. Dann kommen noch ein paar absurde Entwicklungen und ein noch absurder Schluß dazu und damit wäre dann ein vielversprechender Southern Noir so ziemlich versaut. Schade. 3/5.
  • Amitav Ghosh: Der Fluch der Muskatnuß. Sachbuch, Bibliothek. Im Jahr 1621 verübten die Niederländer an den Einwohnern der Banda-Inseln (Indonesien) Genozid. Ihr Motiv: die Inseln mit Sklaven und Arbeitern neubesiedeln und sich dabei das Monopol auf den Handel mit der ortsansässigen Muskatnuß sichern. Ausgehend von diesem Ereignis setzt Ghosh zu einem Rundumschlag gegen „den Westen“ an, gegen Kapitalismus, Rassismus und deren „Narrative“ (ich kriege allmählich schon einen Würgereflex, wenn ich das Wort nur lese). Leider verpaßt er es, die eigentlichen Ursachen für das technokratisch-westliche Weltbild und den Kolonisationsdrang des Westens zu entlarven (das Christentum sehe ich persönlich als einen der Hauptfaktoren dafür, aber obwohl Ghosh immer mal wieder darauf hinweist, daß die Niederländer puritanisch/evangelikal waren, kriegt er die Kurve nicht). Außerdem gibt es ein paar echte Absurditäten, beispielsweise lobt er Vietnam dafür, wie toll das Land doch im Vergleich zum Beispiel zu Italien die Pandemie überstanden hat, „vergißt“ aber irgendwie, darauf hinzuweisen, daß Vietnam nunmal ein totalitärer Staat ist, der seine Einwohner ganz anders im Griff haben dürfte als Italien. Auch behauptet er, arme Länder wären viel besser im Umgang mit Naturkatastrophen als reiche = westliche Länder, schreibt dann aber ausführlich darüber, wie er und seine Schwester bei einem Wirbelsturm über Kolkata ihre schwerkranke Mutter versorgten, indem sie das Haus renovieren ließen, Vorräte anlegten und medizinisches Personal engagierten – alles Dinge, die sicherlich niemand leisten kann, der arm ist. Auch kann ich Ghosh so manche Empörung nicht abnehmen – er stammt aus Kolkata, studierte in Oxford und lebt in Brookly – was genau macht er eigentlich im bösen Westen, wenn er den so sehr ablehnt? Zuletzt kommt noch jede Menge Esoschwurbel hinzu und Ghosh spart auch nicht an Lob für Papst Franziskus, weil der ja so ein grüner Armenunterstützer war – na klar, darum stand er auch einer milliardenschweren Organisation vor, die weltweit riesiges Leid über die Menschheit bringt. Für mich war das Buch in weiten Teilen mit seinen Lücken und bewußten Auslassungen ein Ärgernis. 2/5.
  • Ryder Carroll: Die Bullet Journal Methode. Verstehe Deine Vergangenheit, ordne Deine Gegenwart, gestalte Deine Zukunft. Sachbuch, Bibliothek. Da ich seit jeher Tagebuch schreibe und inzwischen viele Leute kenne, die ein Bullet Journal führen, dachte ich, ich gucke mal rein, aber das Buch hat mich überhaupt nicht erreicht. Warum? Weil Carroll so schreibt, als wäre er der erste Mensch auf Erden, der die famose Idee hatte, seine Gedanken schreibend zu sortieren, to-do-Listen anzufertigen etc. Dazu gibt es auch noch eine gehörige Portion Selbstoptimierungsphrasendresching und irgendwie hat mich das überhaupt nicht angemacht. Glaube aber, daß es für andere durchaus hilfreich sein kann. 2,5/5.

Speiseplan #486

  • Montag: Pasta mit Pilzen, Erbsen und Zwiebeln, dazu Salat
  • Dienstag: Chop Suey mit Hühnchen, dazu Salat
  • Mittwoch: Hühnersuppe und Salat
  • Donnerstag: griechischer Salat
  • Freitag: Bohnen mit Fleischwurst und Speck, dazu Salat
  • Samstag: Selleriepuffer mit Kräuterquark und Salat
  • Sonntag: Ofengemüse mit Bärlauchrahm, dazu Salat

Speiseplan #485

  • Montag: Pasta mit Pilzbolognese, dazu Salat
  • Dienstag und Mittwoch: Minestrone, dazu Salat
  • Donnerstag: Gyros Bowl
  • Freitag: Blumenkohlcurry, dazu Salat
  • Samstag: Kohlrabi mit Bärlauch und Omelette, dazu Salat
  • Sonntag: Erbsencurry, dazu Salat

Speiseplan #484

  • Montag: Rahmporree und Pilzomelette, dazu Salat
  • Dienstag: Greens Mac and Cheese, dazu Salat
  • Mittwoch: Blumenkohlpüree, Fischstäbchen und Erbsen, dazu Salat
  • Donnerstag: Chop Suey mit Tofu, dazu Salat
  • Freitag: Gyros Bowl
  • Samstag und Sonntag: Disco Stew, dazu Salat

Speiseplan #483

  • Montag: Pasta mit Pilzen und Erbsen, dazu Salat
  • Dienstag: Thaisalat mit Tofu
  • Mittwoch: Masala Eiercurry, dazu Salat
  • Donnerstag: Chop Suey mit Tofu, dazu Salat
  • Freitag: Bohnen mit Fleischwurst und Speck, dazu Salat
  • Samstag: Burrito Bowl
  • Sonntag: Bratkohlrabi, Rahmspinat und Spiegelei, dazu Salat

Gelesene Bücher im Februar 2026

  • Chloe Dalton: Hase und ich – die Geschichte einer außergewöhnlichen Begegnung. Nature Writing, Bibliothek. Dalton lebt in einem Cottage in England. Während der Pandamie arbeitet sie von zuhause aus. Auf einem ihrer Spaziergänge findet sie einen jungen Feldhasen und nimmt ihn mit ins Haus. Sie schreibt von drei Jahren mit dem Hasen und seinen Nachkommen, über ihre Naturbeobachtungen, ihre Gedanken über Landwirtschaft und die Fülle der Natur. Ich weiß nicht, wieso, aber mich hat das Buch überhaupt nicht gepackt, weil alles so vorhersehbar war. 2/5.
  • Hanns-Josef Ortheil: Schwebebahnen. Roman, Bibliothek. Ende der 50er Jahre zieht Josef mit seinen Eltern von Köln nach Wuppertal, weil der autistische Junge noch einmal von vorn in der Schule anfangen soll. Mit seiner besten Freundin Mücke erlebt er Dinge, die wahrscheinlich für eine Kindheit in den 50ern recht normal waren, jedenfalls kenne ich sie so ähnlich aus den Erzählungen meiner Eltern. Daß Josef der Musik so zugetan ist, hat die Lektüre für mich etwas zäh gemacht, auch das Christentum mit seinen ganzen Auswüchsen war irgendwie befremdlich. Alles in allem ein langsames Buch, das man nicht gelesen haben muß. War für mich das erste und letzte von Ortheil. 2/5.
  • Ivar Leon Menger: Finster. Thriller, Onleihe. In einem kleinen Ort im Odenwald verschwindet 1986 ein Junge von der Kirmes – und er ist nicht der erste. Kommissar a.D. Stahl nimmt die Ermittlungen auf eigene Faust wieder auf, während der Leser ausführliche Einblicke in die Bosheit und Verkommenheit bekommt, die hinter den Häkelgardinen lauern. Mir wurde gesagt, ungefähr in der Mitte des Buchs hätte ich einen „krassen Plottwist“ zu erwarten, aber wieder einmal hatte ich so ab S. 50 richtig geraten und war daher nicht überrascht. Insgesamt war das kein Buch, das ich gern gelesen habe, weil alle Figuren irgendwie unangenehm waren, sogar die positiven Hauptfiguren mochte ich überhaupt nicht. 2/5.
  • Simon Winchester: Krakatau. Sachbuch, Bibliothek. Im August 1883 brach der Vulkan Krakatau aus und das Geräusch, das er dabei verursachte, gilt bis heute als das lauteste natürliche Geräusch aller Zeiten. Durch Ascheregen, herabregnende Gesteinsbrocken und Tsunamis tötete er rund 36.000 Menschen. Die Aschepartikel, die in bis zu 38 km Höhe geschleudert wurden, beeinflußten auf Jahre das Klima, die Landwirtschaft – und die Kunst. Zu den Folgen des Ausbruchs des Krakatau zählt auch die Hinwendung der Einwohner des heutigen Indonesiens zum Islam. Wie bisher jedes Buch, das ich von Winchester gelesen habe, überzeugt auch dieses Werk mit seinem Detailreichtum und seiner hervorragenden Lesbarkeit. 4/5.
  • Roisin Maguire: Mitternachtsschwimmer. Roman, aus der Bibliothek. Im Buchclub gelesen. Nach dem Tod seiner Tochter und dem Scheitern seiner Ehe braucht Evan eine Auszeit. Für eine Woche will er an der Irischen See in einem Cottage leben, doch dann beginnt der Lockdown und er kann nicht mehr weg. Seine Frau  bringt ihm etwas später auch noch ihren Sohn, den gehörlosen Luca vorbei, mit dem Evan ein sehr gespanntes Verhältnis hat. Mit Hilfe von Grace, seiner schrulligen Vermieterin, und anderen Leuten aus dem Dorf, schafft es Evan allmählich, sich wieder zu fangen. Hat mir überraschend gut gefallen, auch wenn es einige Punkte gab, an denen ich mich gerieben habe. 4/5.
  • Jeffrey Archer: Die Stunde der Fälscher. Roman, etwa 1994 neu gekauft. Saddam Hussein läßt die amerikanische Unabhängigkeitserklärung stehlen und plant, diese ausgerechnet am 4. Juli vor den Augen der Weltöffentlichkeit zu verbrennen. Das setzt diverse Geheimdienste in Gang, deren Mission es ist, das Dokument zu retten. Ich erinnere mich daran, daß mich das Buch als Teenie deutlich mehr beeindruckt hat als heute 🙂 Beim jetzigen Lesen kam mir das Buch ca. 100-150 Seiten zu lang vor und leider sehr vorhersehbar, aber als Teenie hatte ich eben auch noch nicht so viele Bücher gelesen wie heute. 3/5.
  • Alex Rogers: Das große, tiefe Blau. Sachbuch, Bibliothek. Der englische Meeresbiologe Rogers erforscht seit den 1990ern die Weltmeere und richtet sein Augenmerk dabei vor allem auf die Tiefsee. Gerade an den Hydrothermalquellen hat sich im Laufe der Jahrmillionen eine empfindliche Flora und Fauna angesiedelt, die durch das Vorhaben, seltene Metalle in diesen Bereichen zu fördern, bedroht wird. Rogers schildert unterhaltsam und informativ, welche Entdeckungen er im Laufe seiner Karriere gemacht hat und wie er sich auf politischer Ebene für die Meere einsetzt. Am Ende des Buchs faßt er zusammen, was jeder von uns zum Schutz der Ozeane beitragen kann. Tolles Buch! 4,5/5.

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