Speiseplan #139

  • Montag: unterwegs
  • Dienstag: Kichererbsen-Karotten-Burger und Salat
  • Mittwoch: Pizza Caprese, dazu Salat
  • Donnerstag: GemĂŒse-BBQ mit Röstpaprika-Avocado-Dip und Fladenbrot
  • Freitag: gefĂŒllte Zucchini mit Rosinen und Pinienkernen in Tomatensauce
  • Samstag: Grillen
  • Sonntag: SalatschĂŒssel mit gerösteter SĂŒĂŸkartoffel und Kichererbsen
  • Montag: Pasta mit Pilzen, dazu Salat

WochenendRĂŒckblick #138

[Wetter] Samstag war es erst sehr heiß und schwĂŒl, abends regnete es ein wenig und unsere Region wurde zum Dampfbad. Erst nachts wurde es besser. Sonntag war es eigentlich sehr nett mit WolkenseekĂŒhen und kurzen Schauern.

[Gemacht] Samstag nach dem FrĂŒhstĂŒck haben Mann und Sohn den Schuppen ausgerĂ€umt und gereinigt. Er soll im Sommer jetzt gestrichen werden und neue Regale bekommen. WĂ€hrenddessen habe ich viel Norwegisch gelernt und gehaushaltet. Abends habe ich gekocht und danach waren der Mann und ich ein Eis essen. SpĂ€ter haben wir einen Film geguckt. FĂŒr den Sonntag habe ich noch einen Brötchenteig angesetzt und dann noch ein bißchen was geguckt und gelernt.

Sonntag habe ich Brötchen gebacken. Nach dem FrĂŒhstĂŒck war ich das erste Mal seit ĂŒber drei Monaten schwimmen. Direkt im Anschluß hatte ich ein Spanisch-Date und danach habe ich mit der Freundin getextet. Da der Mann netterweise gekocht hat, habe ich mich ein wenig hingelegt. Nach dem Essen waren wir noch ein Eis essen und haben spĂ€ter einen Film geguckt.

[Español] Spanisch-Date. War sehr nett. Ich freue mich riesig darĂŒber, daß ich auch mit sehr langen Pausen dazwischen sehr fließend sprechen kann 🙂

[Norsk] Sehr viel bei Duolingo zum Thema Daten, Zeitangaben und Familie.

[Français] Nope.

[Gesportelt] Ich war beim Schwimmen sehr, seeeehr vorsichtig und bin nur vielleicht 400 m geschwommen, ohne Druck, und stilistisch sehr unsauber. Einfach um mal wieder ein bißchen Bewegung in die Knochen zu bekommen.

[Gehört] Bill Bryson: eine kurze Geschichte der alltÀglichen Dinge. Tomaso Albinoni.

[Gelesen] Eigentlich nichts.

[Gesehen] Arne Dahl, eine Folge. Lie To Me, zwei Folgen.

[Gegessen] Neben den Plansachen: Bananenbrot mit Ingwer. Nudelsalat. Melone. Veganes Eis.

[Gekauft] Nichts.

[Ausblick auf die nĂ€chste Woche] Zwei Termine und WĂŒstenklima. Örks.

Französisch #13

Diese Woche habe ich Vokabeln wiederholt. Bei Babbel wußte ich trotz mehrwöchiger Pause 124 von 127. Finde ich sehr okay 🙂

Ansonsten habe ich nichts gemacht.

30 Tage Duolingo

Heute vor 30 Tagen habe ich mich bei Duolingo angemeldet und seither jeden Tag mit dieser Plattform gelernt. Zeit fĂŒr ein kleines ResĂŒmee.

Dieser erste Monat in Zahlen:

  • 9787 XP
  • 94 Kronen in Norwegisch
  • 34 Kronen in Französisch
  • 159 Kronen in Spanisch
  • 250 Lingots (und 105 Lingots bereits ausgegeben)

Was mich noch sehr interessiert hÀtte, wÀre ein Tracker, der mir sagt, wie viele Stunden ich insgesamt auf der Plattform unterwegs war.

Der grĂŒne Piepmatz hat den Prozeß des Norwegischlernens fĂŒr mich extrem vorangebracht. Durch die Möglichkeit, sehr viel zu wiederholen, bleibt mehr haften, und durch die Diskussionen, die es zu jeder einzelnen Frage gibt, lerne ich sehr viel. Das sind nĂ€mlich zwei echte Mankos von Babbel: man kann nicht genug wiederholen und keine Fragen stellen. Wenn Fragen auftauchen, ist man damit allein, und manche Dinge sind so speziell, daß sie auch nicht in den Grammatiken auftauchen. Da man bei Duolingo die Möglichkeit hat, bei Muttersprachlern nachzufragen, habe ich alle Fragen, die in diesen 30 Tagen aufkamen, auch direkt klĂ€ren können, und das empfinde ich als großen Luxus.

Die GrammatikerlĂ€uterungen hĂ€tte ich mir zum Teil etwas ausfĂŒhrlicher gewĂŒnscht, aber dafĂŒr gibt es eben zum einen die Diskussionen, zum anderen kann ich aber auch in BĂŒcher reingucken. Vieles klĂ€rt sich auf diese Weise direkt. Da Norwegisch meine erste skandinavische Sprache ist, bin ich sowieso noch in der Eingewöhnungsphase, wo ich mein Ohr und mein Gehirn schulen muß (Klang, Satzstellung, innere Logik der Sprache selbst etc.).

Oft wird die Frage aufgeworfen, ob man nur mit Duolingo eine Sprache lernen kann. Ich glaube, der Anfang wĂ€re mir etwas schwerer gefallen als mit dem, was ich mir bereits bei Babbel erarbeitet hatte, aber es wĂ€re gegangen (vor allem mit einer guten Grammatik daneben). Mir wĂŒrde es noch sehr gut gefallen, wenn es mehr Schreib- und SprechĂŒbungen geben wĂŒrde und wenn die User sich untereinander Nachrichten schicken könnten, um sich z.B. zum Sprechen zu verabreden. Aber das bieten andere Websites – es besteht also keine echte LĂŒcke.

Da man hier stets ganze SĂ€tze lernt, lernt man auch, sie umzubauen. Auf diese Weise fĂ€llt es schon nach kurzer Zeit relativ leicht, eigene SĂ€tze zu bauen. Mich persönlich stört es auch nicht, wenn ich dabei noch immer Fehler mache, weil ich weiß, daß es ein langer Prozeß ist. Auch auf Spanisch weiß ich manchmal nicht recht, wie ich Dinge korrekt ausdrĂŒcke. Ein gewisser Prozentsatz jeder Sprache ist eben Kunst 😉

Das Lernen mit Duolingo ist fĂŒr mich sehr befriedigend und rund. Es ist das erste Mal, daß ich mit „Gamification“ zu tun habe und ich kann verstehen, daß es viele Leute packt – und warum. Dazu kommt, daß ich Duolingo als Gratis-Programm sehr fair finde. Mit dem Upgrade auf die kostenpflichtige Plus-Variante erhĂ€lt man nichts total Essentielles dazu, das den Usern, die nichts bezahlen wollen oder können, vorenthalten bliebe. Viele Sprachlernportale sind ja vollkommen sinnentleert, wenn man nicht direkt auf die Bezahlvariante umsteigt, und das ist hier eben nicht der Fall. Die Anzeigen am Rand der Website und das Erscheinen von Werbung am Ende jeder Lektion stört mich absolut nicht.

Ich hatte im Vorfeld oft Leute darĂŒber klagen hören, daß sie die Erinnerungen, die sie geschickt bekommen, nervig finden, weil sie ihnen ein schlechtes Gewissen einreden, sofern sie sich nicht tĂ€glich einloggen und lernen. Verstehen kann ich das schon, habe dieses Problem aber selbst nicht. Sprachenlernen ist meine Inselbegabung und ich gehe diesem Interesse in bester Asperger-Manier obsessiv nach 😉 In diesem Kontext möchte ich auch noch erwĂ€hnen, daß ich es nicht besonders schwer oder aufwendig fand, mich in die Ruby League hochzuarbeiten. Da ich den Ansporn hatte, immer unter den ersten fĂŒnf zu sein, war das mit etwas mehr Arbeit verbunden, aber ich kann nicht recht nachvollziehen, warum es Leute gibt, die von einer unfaßbaren Anstrengung sprechen (immerhin kommen anfangs die ersten 15 und spĂ€ter die ersten 10 weiter – und oft betrĂ€gt der Abstand zwischen dem Ersten und dem Zehnten rund 2000 XP, was immerhin rund 150 Lektionen entspricht…). Naja, ich darf da wahrscheinlich nicht von mir auf andere schließen, weil ich eben bereit bin, mehrere Stunden tĂ€glich in die Sache zu investieren – und dabei auch noch Spaß habe 😉

Alles in allem bin ich mit Duolingo sehr zufrieden. Es macht Spaß, kostet nichts, bietet die Möglichkeit, sich mit anderen Lernenden und Muttersprachlern auszutauschen, und dank des Baukastenprinzips lernt man auch, seine eigenen SĂ€tze zu bilden. Jeg synes det er veldig godt!

Norwegisch #22

Diese Lernwoche war wieder sehr intensiv fĂŒr mich. Ich habe norwegische Adjektive jetzt soweit durchschaut. Mit den Possessivpronomen hapert es noch ein wenig, aber ich merke eine Verbesserung.

Mit meiner Freundin habe ich darĂŒber gesprochen, warum Asperger-Gehirne an manchen Stellen so „teflonbeschichtet“ sind und warum man keinen Einfluß darauf nehmen kann (so kann ich z.B. nicht einfach die Entscheidung treffen, daß ich etwas lernen will, weil mein Gehirn davon noch lange nicht Notiz nimmt, bloß weil ich das gern so hĂ€tte). Auf der anderen Seite fĂ€llt mir im Kontakt mit anderen Leuten, die eine Fremdsprache lernen, schon auf, daß es mir im Vergleich leichter fĂ€llt, Vokabeln und Formen zu memorisieren. Aber das ist halt auch keine Entscheidung. Es fliegt mir einfach so zu.

Wie aber lernt man Dinge, die nicht haften bleiben wollen? Ich wiederhole sie penetrant, bis mein Gehirn sie lĂ€stig findet. Das, was es lĂ€stig findet, dem es aber nicht ausweichen kann, nimmt es frĂŒher oder spĂ€ter (bei diesen Dingen eher spĂ€ter) dann doch auf. Ich kann z.B. nicht erklĂ€ren, warum ich bei den Possessivpronomen immer noch Schwierigkeiten habe, denn eigentlich ist das Konzept einfach, aber es gleitet dennoch immer wieder ab. So ist es auch mit einzelnen Vokabeln – manche muß ich mir nur einmal durchlesen und sie sind abgehakt, wĂ€hrend ich andere fĂŒnfzigmal lesen kann, ohne daß sie haften bleiben.

Unterm Strich habe ich diese Woche sehr viele Übungen zu Adjektiven gemacht und einige Vokabeln im Zusammenhang mit Kleidung gelernt. Jetzt gerade arbeite ich den Familien- und den Zeit-Kurs durch. SpĂ€ter werde ich noch auf zwei Kurse zurĂŒckkommen, die mir gerade nicht so interessant vorkommen. Da ich aber am Ende alles gemacht haben will, ist es ok, ein bißchen vorzuarbeiten und dann wieder zurĂŒckzugehen.

Heute spuckte mir Duolingo einen Satz aus, den ich mal symbolisch fĂŒr das stehen lasse, was ich bisher gelernt habe, denn ich finde ich ihn ganz schön komplex und verstehe ihn nicht nur, sondern kann ihn auch selbst bilden:

Kona mi kjĂžper melk i butikken fĂžr hun kommer hjem.

Im Zeit-Kurs werde ich jetzt auch zum ersten Mal mit drei Perfekt-Formen konfrontiert, was ich richtig gut finde.

Lernen mit Duolingo macht echt eine Menge Spaß. Ich bin jetzt seit Sonntagabend in der Ruby League und ein wenig verwirrt davon, wie sehr mich der Wettbewerbsgeist gepackt hat, denn eigentlich „zocke“ ich gar nicht auf Punkte, freue mich aber doch, wenn ich unter den ersten 15 bin. Tja… 😉

WochenendRĂŒckblick #137

[Wetter] Regnerisch. Bestes Sommerwetter 😉

[Gemacht] Samstag waren wir nach dem FrĂŒhstĂŒck einkaufen und haben spĂ€ter gekocht. TatsĂ€chlich lief an diesem Tag nicht viel mehr außer lernen. Sonntag war ich sehr mĂŒde und habe auch nur gelernt und gekocht.

[Español] Eigentlich nichts.

[Norsk] Jede Menge Duolingo, Musik und ein paar Videos.

[Français] Nur ein bißchen gelesen.

[Gesportelt] Immer noch nicht. Diese Verletzungspause zieht sich ewig hin. Ich kenne sowas schon, aber es nervt wirklich. Mir fehlt der Sport.

[Gehört] Valkyrien Allstars. Bill Bryson: Eine kurze Geschichte der alltÀglichen Dinge.

[Gelesen] Nichts.

[Gesehen] Dieses Video hier. Es demonstriert, wie merkwĂŒrdig Englisch klingen wĂŒrde, wenn es phonetisch konsistent wĂ€re. Zum Piepen 🙂 Habe außerdem „Gaslicht“ geguckt, einen SW-Film von 1960. Und „Fierce Creatures“.

[Gegessen] Die schlechteste Guacamole aller Zeiten (ist ein neues Produkt gewesen und lohnt sich nicht). Obst.

[Gekauft] Oliven, Rosinen, Brötchen.

[Ausblick auf die nĂ€chste Woche] Das Kind ist auf Klassenfahrt, das heißt ich kann ungestört lernen und auch sonst alles machen, wonach mir gerade ist. Juhu. Einmal werden wir essen gehen, da freue ich mich auch schon drauf, denn in meiner Gegend gibt es ein Flammkuchenrestaurant, das vegane Speisen anbietet bzw. vegane = laktosefreie Cremes.

Französisch #12

Auch diese Lernwoche war vorwiegend von Norwegisch geprĂ€gt. Ich habe lediglich in der Ă©coute gelesen, ein paarmal Dinge auf Französisch zu formulieren versucht und kurz in einen Podcast reingehört. Dieser gefĂ€llt mir gut. Die Leute reden in einem Tempo, dem auch ein AnfĂ€nger folgen kann, es gibt Transkriptionen und Übungen zum Vokabular und dem Inhalt der Lektionen.

Lernen organisieren

Im Moment lerne ich zwei Sprachen aktiv und bin dabei, mir eine Dritte zu erhalten bzw. noch weiter aufzubauen. DafĂŒr braucht man Materialien. Und da ich ein Papiertiger bin und nicht so supergern Onlinematerialien verwende, habe ich entsprechend viele LehrbĂŒcher, Arbeitshefte, NotizbĂŒcher, lose Zettel und Karteikarten. Vorteil dieser analogen Medien ist fĂŒr mich, daß ich sie immer mitnehmen kann und auch immer Zugriff auf sie habe (kein Netz schockt mich nicht^^).

In die NotizbĂŒcher und -hefte kommen GesprĂ€chsnotizen (Skype), Unterrichtsnotizen (VHS) und Mitschriften von Lektionen (Babbel, Duolingo und YouTube). Ich habe diese Dinge fĂŒr Spanisch immer auf Karteikarten geschrieben und sie wie Vokabeln gelernt. FĂŒr Norwegisch und Französisch bin ich ein bißchen von den Vokabelkarten abgekommen, weil ich wissen wollte, ob das nicht auch mit NotizbĂŒchern geht. Das Ergebnis lautet: geht so. TatsĂ€chlich lerne ich mit Vokabelkarten mehr und besser, dehne aber das Experiment noch ein wenig aus, weil es ja sein könnte, daß das alles nur eine Frage der Routine ist. Mein Gehirn liebt Routinen.

Bei den NotizbĂŒchern bin ich ziemlich pingelig, weil mir viele Formate einfach nicht behagen (Moleskine finde ich immer zu lang und schmal zum Beispiel) und ich auch nicht jedes Papier mag. Ich brauchte eine Weile, um zu den NotizbĂŒchern zu finden, die ich heute gern verwende (falls es jemanden interessiert: die von Leuchtturm und immer blanco, weil Linien und KĂ€stchen und PĂŒnktchen immer zu winzig fĂŒr meine Schrift sind und es mich sehr stört, wenn ich mich anpassen „muß“, damit die Schrift in die Lineatur reinpaßt). Die richtigen Stifte zu finden, war auch nicht so einfach. Ich mag keine Kugelschreiber, ich schreibe nicht gern mit Bleistift und viele Tintenliner sind mir zu dĂŒnn und haptisch und vom Tintenfluß her nicht schön. Mir ist ĂŒbrigens klar, daß das sehr autistische Probleme sind, aber sie existieren halt. Ich glaube, KĂŒnstler kennen das auch, daß nicht jedes Material funktioniert. Jedenfalls verwende ich inzwischen die Tintenschreiber von Pentel, fĂŒr die es auch NachfĂŒllminen gibt, in den Farben Schwarz, Violett, Dunkelblau, TĂŒrkis und Rot. Die Farben haben keine eigene Bedeutung. Mir gefĂ€llt es einfach, daß nicht alles in uni gehalten ist. Nur das Rot verwende ich, um mir wichtige Dinge und Wendungen anzukringeln. Und zwar sparsam, weil es mir sinnlos erscheint, alles anzukringeln (da kommen Traumata aus der Unizeit bei Gruppenarbeit hoch, lol).

Vokabelkarten an sich bĂŒndele ich mit GummibĂ€ndern und packe sie in ausrangierte Keksdosen. FĂŒr Spanisch habe ich inzwischen mehrere solche Dosen, weswegen ich welche fĂŒr Worte und Wendungen nehme, die perfekt sitzen, und eine andere fĂŒr alles, was ich noch lernen könnte/sollte. Die Spanisch-muß-noch-Keksdose steht am Arbeitsplatz immer neben mir, damit ich gleich loslegen könnte, wenn ich wollte. Die paar Vokabelkarten, die ich fĂŒr Norwegisch und Französisch angelegt habe, liegen in einer Schublade. Eigentlich rĂŒhre ich sie nie an. Ich könnte sie eigentlich mal in ihre Keksdosen einsortieren.

Die losen Zettel hasse ich von ganzem Herzen. Wann immer es möglich ist, lege, hefte oder klebe ich sie in meine NotizbĂŒcher, aber es ist schon sehr hĂ€ĂŸlich, wenn man Din A 4 Zettel in ein Notizbuch einpflegen will, das nicht einmal Din A 5 groß ist. Ich könnte natĂŒrlich alles nochmal abtippen oder in Winzschrift ausdrucken, aber das wĂ€re fĂŒr mich eine zu große Barriere. Außerdem stört es mich, wenn zig lose Zettel Seiten im Notizbuch verbrauchen. Alle Lösungen, die ich da bisher genutzt habe, finde ich nicht wirklich optimal, daher hilft nur, lose Zettel wann immer möglich zu vermeiden. Lose Zettel haben aber auch einen Vorteil: ich kann sie mir nĂ€mlich ins Bad hĂ€ngen. Ich hĂ€nge mir Lernkram gern ins Bad, denn erfahrungsgemĂ€ĂŸ bin ich ja doch ein paarmal am Tag dort drin und mein Blick fĂ€llt dann automatisch auf die Sachen, die ich noch lernen will. Wenn es dann im Gehirn angekommen ist, nehme ich die Zettel von den Kacheln und…. hasse sie im Anschluß 😉

Eine große Barriere beim Lernen stellt es fĂŒr mich dar, wenn das Material nicht im direkten Zugriff ist. Ich habe meist meine Katze auf meinen Beinen liegen und wenn ich dann immer erst fĂŒr jedes Buch die Katze entfernen, die Decke wegknuddeln, Schuhe anziehen und zum Schrank gehen mĂŒĂŸte, wĂŒrde ich das Material schlicht nicht nutzen. Dinge, die ich aktuell nicht brauche, landen halt in meinem Schrank, aber aktueller Lernstoff muß direkt an meinem Platz liegen. Ich habe mir das nun so organisiert, daß ich drei Stapel habe: Norwegisch, Spanisch und Französisch. Auf den Stapeln liegen Lehr- und ArbeitsbĂŒcher und auch meine Notizen. Die Höhe der Stapel variiert. Derzeit ist mein Norwegisch-Stapel sehr hoch, der Französisch-Stapel so mittel und der Spanisch-Stapel sehr niedrig. In meiner Familie kĂ€me niemand auf die Idee, freiwillig aufzurĂ€umen meinen Arbeitsplatz umzurĂ€umen, darum funktioniert das System störungsfrei.

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