Use What You Have #14

Diesmal habe ich endlich ein wenig mehr unter dieser ├ťberschrift zu berichten als sonst ­čÖé

Seit ich wieder mehr Spanisch mache, habe ich auch wieder mehr Lust dazu, auf Spanisch zu lesen. Ich habe zuerst zwei Ausgaben der Zeitung „Revista de la prensa“ ausgelesen, die hier immerhin schon seit zweieinhalb Jahren herumlagen, und die jetzt in den B├╝cherschrank kommen. Und dann habe ich angefangen, meine Sammlung der Zeitschrift „ECOS“ durchzulesen. Ich hatte sie mal abonniert und ein paar Ausgaben nicht einmal aus ihrer Verpackung befreit, was ich jetzt nachhole. Das Coole ist, da├č immer auch ein kleines Heftchen mit Grammatikaufgaben dabei ist, die ich direkt l├Âse, und anhand derer ich auch feststellen kann, wie gro├č meine Fortschritte sind, seit ich die Zeitung urspr├╝nglich mal abonniert hatte.

Meine Sprachb├╝cher wurden neulich in den Flurschrank umgesiedelt, nachdem ich sie jetzt 14 Monate nicht mehr gesehen hatte, und nun kann ich hier und da mal reinlesen oder ein paar Grammatik├╝bungen machen. Bei der Gelegenheit habe ich auch mal einige B├╝cher aussortiert (ja, wirklich) und als ich schon dabei war, habe ich mir auch nochmal einige Kochb├╝cher genauer angeguckt. Tats├Ąchlich waren einige dabei, die ich nicht mehr brauche, und die jetzt auch in den B├╝cherschrank wandern werden. Ich habe auch zwei B├╝cher, die ich schon l├Ąnger habe, ausgelesen, aber die werde ich behalten.

Nachdem ich ein ganzes Jahr unsere Deko auf dem K├╝chentisch so belassen habe, wie sie war, habe ich es endlich geschafft, sie zu erneuern. Eigentlich habe ich das immer am Streifen gemacht, aber da das jetzt absolut nicht m├Âglich ist, habe ich es mir eben aufgeteilt. Nun habe ich eine stimmungsvolle Weihnachtsdeko auf dem Tisch, mit kleinen Leucht-Sternen und Glaskugeln und so. Die Dekosachen hatten wir im Fr├╝hherbst 2019 gekauft und sie waren nach dem ersten Gebrauch in einem Druckverschlu├čbeutel im Schrank gelagert worden, so da├č ich sie jetzt einfach wieder rausholen konnte. Das System gef├Ąllt mir total gut und ich denke, ich werde das f├╝r andere Dekorationen ├Ąhnlich machen. Das Grundger├╝st ist eine Art l├Ąngliches Holztablett mit neun unterschiedlich gro├čen (oder kleinen) zylindrischen Vasen. Wir hatten in der Vergangenheit auch mal etwas anderes versucht wie z.B. ein rundes Tablett, aber diese Form funktioniert f├╝r uns am besten. Ich bin ja eigentlich gar kein Deko-Mensch, aber wenn wir keine Deko in der Tischmitte haben, landet der Rest immer so asymmetrisch verteilt darauf, da├č ich dabei kribbelig werde ­čÖé

Neulich haben wir auch das Haus ein bi├čchen dekoriert, und dabei ist mir leider unser T├╝rkranz zerbrochen. Schade, denn ich mochte ihn echt sehr gern und wir hatten ihn jetzt sechs oder sieben Jahre. Ich h├Ątte mir dann gern einen Neuen gekauft (es gab sogar den gleichen noch einmal, aber f├╝r 60 statt urspr├╝nglich 20 ÔéČ, lol), aber ich fand die anderen Modelle nicht so sch├Ân oder eben zu teuer, so da├č die T├╝r jetzt nackig bleibt. Leider konnte man den alten Kranz auch nicht reparieren.

Als einzig unn├╝tze Anschaffung werte ich anderthalb Kilo geputzten Gr├╝nkohl, der sich bei genauerem Hinsehen als welk = gelb herausstellte und in dem auch einige Insekten beim „Putzen“ vergessen wurden. Der Mann und ich waren uns einig, da├č wir den nicht essen k├Ânnen, und so landete er eben gleich auf dem Kompost. Schade drum, aber beim n├Ąchsten Mal verlesen und waschen wir den lieber wieder selbst. Abgesehen davon l├Ąuft unser UWYH-Tag beim Essen w├Âchentlich weiter. Neulich hatten wir nochmal Maispl├Ątzchen mit Kartoffelbrei und Salat und morgen wird es wahrscheinlich Baked Beans geben, denn das Gem├╝sefach ist bis auf ein bi├čchen Petersilie ausnahmsweise schon am Montag mal leer. Vor einer Woche habe ich den Eisschrank aufger├Ąumt und gereinigt und dabei zwei Kilo Schlehen gefunden, zum Teil aus dem eigenen Garten. Mit denen wollte ich eigentlich irgendwas Interessantes ausprobieren, aber durch die ├Ąu├čeren Umst├Ąnde blockieren sie einfach seit zwei Jahren das Eisfach, und nun habe ich das angedachte Projekt beendet. Es macht gerade keinen Sinn und wir brauchen mehr Platz im Gefrierschrank, auch in Hinblick auf Weihnachten und Sylvester, denn wir gehen trotz der Feiertage nur einmal w├Âchentlich einkaufen. Also weg damit.

Neuanschaffungen mu├čten wir seit dem letzten Eintrag unter diesem Schlagwort allerdings auch machen. Unser Akkuschrauber ist uns abgeraucht, eine Wolldecke kam als Brett aus der Waschmaschine (kein Pflegefehler, sondern blo├č ein nutzloses Produkt) und wir haben uns auch einen Satz neuer Sch├╝sseln mit Deckeln gekauft, weil die Deckel der alten Sch├╝sseln zerbrochen sind. H├Ątte es die Deckel einzeln gegeben, h├Ątten sie gereicht, aber so haben wir eben vier neue Sch├╝sseln dazubekommen (und k├Ânnten jetzt sehr extravagante Raclette-Abende machen^^). Au├čerdem brauchte ich neue Hosen – ich habe meine ganzen abtrainierten Kilos dank Unbeweglichkeit wieder drauf- und eine neue Winterdecke, wobei mein Mann die alte ├╝bernimmt. Ansonsten habe ich┬á noch Kleinigkeiten f├╝r Nikolaus und drei Adventskalender gekauft (daf├╝r und f├╝r Weihnachten haben wir immer ein Budget). Mein Geburstagsgeld habe ich noch immer nicht angebrochen, weil ich gerade keinen Wunsch habe. Hier und da habe ich mir mal eine CD oder ein Buch gekauft, aber das ging dann auf’s Taschengeld und war insgesamt auch nicht viel.

WochenendR├╝ckblick #209

[Wetter] Ganz sch├Ân kalt, aber auch sonnig.

[Gemacht] Samstag hat der Mann einen neuen Kratzbaum aufgebaut und ich habe dabei zugeguckt. Sp├Ąter habe ich ein bi├čchen gelernt und gelesen, f├╝hlte mich aber insgesamt ziemlich unmotiviert. Abends haben wir erst mit dem Sohn zwei Teile seiner Serie und sp├Ąter einen Film geguckt. Nachts habe ich das Bad geputzt und unsere Tischdeko verweihnachtlicht.

Sonntag wurde ich mal wieder von dem K├Âter unserer Nachbarn rausgekl├Ąfft. Klar, wer will schon mehr als knappe f├╝nf Stunden pennen. Ganz ehrlich, ich wurde noch nie so nachhaltig und penetrant vom Schlafen abgehalten wie hier auf dem fabelhaft ruhigen Land. Ich konnte in Paris und Mailand bei offenem Fenster schlafen und habe in meinen 31 Jahren in Wuppertal nie solche Probleme mit meinen nervigen Nachbarn gehabt wie hier.

Mein Sonntag startete also genervt und m├╝de, mal wieder. Ich habe mir Fr├╝hst├╝ck und Tee gemacht und w├Ąhrend der Mitbewohner sp├Ąter gesaugt hat, waren der Mann und ich ein bi├čchen raus, haben B├╝cher zum B├╝cherschrank gebracht und ein Paket aufgegeben. Nachmittags gammelte ich matt auf dem Sofa ab. An Lernen und Lesen war nicht wirklich zu denken. Nach dem Abendessen haben wir gemeinsam noch ein kleines bi├čchen Weihnachtsschmuck verteilt: Girlande an die Haust├╝r, einen Stern ins Fenster, fertig. Weihnachtlicher wird’s nicht. Sp├Ąter haben wir einen Film geguckt.

[Espa├▒ol] Nada.

[Norsk] Ein bi├čchen bei Duolingo. Habe in der letzten Woche mehr Schwedisch gemacht, den Baum will ich mir auch noch vergolden.

[Geh├Ârt] Rosenrot Mausetot von James Patterson.

[Gelesen] Raynor Winn: Der Salzpfad.

[Gesehen] In the Electric Mist (fand ich ziemlich gut). Die Drachenreiter von Berk, Staffel 5. Eine Doku.

[Gegessen] Neben den Plansachen: Mandarinen. Humus mit Broccoli. Bi├čchen Schoki. Eine Nu├čschnecke.

[Gekauft] Ein paar Sch├╝sseln mit Deckeln.

[Ausblick auf die n├Ąchste Woche] Schuhmacher. Sprachtermine.

Speiseplan #209

  • Mittwoch: K├Âfte im Fladenbrot mit Tomatensugo und Fatousch
  • Donnerstag: Maisk├╝chlein mit Spiegelei und Kartoffelp├╝ree
  • Freitag: Laksa
  • Samstag: Filet in Pfefferrahm, dazu Kartoffelgratin und ger├Âstete M├Âhren
  • Sonntag: Bohnengratin mit Kartoffelp├╝ree
  • Montag: Wirsing mit Mandelsauce und R├Âsti
  • Dienstag: UWYH

WochenendR├╝ckblick #208

[Wetter] Ganz sch├Ân kalt mit Frost, aber auch mit Sonnenschein.

[Gemacht] Samstag hatte die ganze Familie ziemlichen Kommunikationsbedarf, also habe ich lange mit dem Mitbewohner geredet, dann versucht, zu lernen, was nicht ging, weil Kind und Mann auch noch reden wollten. Schnell war es dann Zeit f├╝r’s Abendessen. Ich habe mit dem Mann noch einen Milchreis vorbereitet und in den Ofen geschoben, bevor weitergeredet wurde. Schlie├člich haben wir Kniffel gespielt und eine kurze Doku geguckt, bevor der Mitbewohner weiterreden wollte (es war inzwischen 23 Uhr), aber da habe ich gesagt, da├č es mir reicht und ich meine Ruhe will. Ich finde, acht Stunden unausgesetzte soziale Interaktion ungef├Ąhr sechs Stunden zu lang…

Sonntag war ich mal wieder m├╝de, habe aber trotzdem was gelernt und dann dem Sohn bei seinen Bewerbungen geholfen (ich hatte gehofft, das Thema w├Ąre mal durch…). Dann haben der Mann und ich dem saugenden Mitbewohner das Wohnzimmer ├╝berlassen und in der K├╝che Salat geschnippelt und Rosinenbr├Âtchen gemacht. Nach dem Abendessen mu├čte ich mich nochmal den Bewerbungen widmen, dann haben wir ein bi├čchen was geguckt, gekniffelt und geredet. Sp├Ąter am Abend habe ich noch ein bi├čchen gelernt, aber so richtig aufraffen konnte ich mich nicht mehr.

[Espa├▒ol] Bi├čchen in einem Buch gelesen und ein paar Grammatikaufgaben gemacht.

[Norsk] Duolingo, ein paar Lektionen wiederholt.

[Geh├Ârt] James Patterson: Wenn die M├Ąuse Katzen jagen (Alex Cross 4). A Perfect Circle. Diorama.

[Gelesen] Nichts so richtig.

[Gesehen] Die Drachenreiter von Berk. Dokus.

[Gegessen] Neben den Plansachen: Milchreis. Rosinenbr├Âtchen.

[Gekauft] Drei B├╝cher.

[Ausblick auf die n├Ąchste Woche] Ich habe nur meine Sprachlerndates.

Norwegisch #91

Diese Woche habe ich mein Lehrergespr├Ąch und meinen Kurs gehabt, habe ein paar Duo-Lektionen wiederholt und mit meiner Lernbekannten getextet. Ihr Adventskalender f├╝r mich ist angekommen und ich freue mich total darauf, ihn zu bearbeiten.

Ansonsten habe ich immer noch dieses Hangover-Gef├╝hl und wei├č nicht recht, wie es weitergehen soll. Mein Ziel habe ich eigentlich erreicht. Ich denke, ich wechsle gerade so allm├Ąhlich vom aktiven Spracherwerb zum Spracherhalt ├╝ber, also in einen ├Ąhnlichen Zustand, in dem ich auch seit zwei Jahren f├╝r Spanisch bin. Man lernt nat├╝rlich immer noch was dazu und es ist wichtig, sich die Kenntnisse und F├Ąhigkeiten zu erhalten, aber man ist aus dem Gr├Âbsten raus, wenn man das so sagen will. Es gibt noch zwei, drei B├╝cher, die ich nach und nach bearbeiten m├Âchte, doch ich erwarte nicht, da├č ich dadurch noch etwas Essentielles lernen werde.

Ich habe seit Juni schon immer mal wieder in andere Sprachen reingeschnuppert und erkenne daran, da├č es Zeit ist, weiterzuziehen. Nur mit Norwegisch bin ich nicht mehr ausgelastet, und auch wenn ich seit dem Fr├╝hsommer wieder viel mehr Spanisch mache, fehlt es mir, etwas ganz Neues zu lernen. Ich denke also, innerhalb dieses Jahres werde ich mir wohl noch ein neues Projekt suchen, und ich habe schon eine Ahnung, was das sein wird. Dar├╝ber sp├Ąter mal mehr, wenn ich mich wirklich entschieden habe, denn zur Zeit schwanke ich noch etwas zwischen zwei Sprachen.

Das sind auch die Gr├╝nde daf├╝r, warum ich nicht wei├č, ob ich weiterhin dar├╝ber bloggen soll, was ich f├╝r Norwegisch mache, denn eigentlich hatte ich geplant, das nur solange zu machen, wie ich brauchen w├╝rde, um mich flie├čend auszudr├╝cken, quasi als Dokumentation meiner Lernreise vor allem f├╝r mich selbst, aber auch f├╝r andere, die das interessiert. Die meisten, die Sprachen lernen, erz├Ąhlen ja nicht so richtig, was sie von Tag zu Tag oder von Woche zu Woche machen, und ich wollte das gern mal nachhalten. Die wichtigsten Erkenntnisse aus den letzten 91 Wochen lauten:

  1. hab Vertrauen in den Lernproze├č. Manches braucht etwas l├Ąnger, bis es sich ordnet, und manche Formulierungen oder Vokabeln wird man de facto fast nie brauchen, weswegen es nicht schlimm ist, da├č nicht alles haften bleibt.
  2. mach m├Âglichst jeden Tag ein bi├čchen. Wie sich dieses Bi├čchen definiert, h├Ąngt von vielen Faktoren ab, aber mach auf jeden Fall t├Ąglich mehr als nichts.
  3. fang fr├╝h mit dem Sprechen an, am besten gleich an Tag 1. Sag einzelne Worte vor Dich hin, wiederhole S├Ątze aus den Sprachprogrammen, die Du benutzt, und such Dir, sobald Du das Essentiellste ausdr├╝cken kannst, einen f├╝r Dich angenehmen Lehrer, der Dich geduldig unterst├╝tzt und mit dem Du Dich wohlf├╝hlst.
  4. schreib viel mit der Hand. Tippen geht zu schnell und ├╝bergeht die Motorik. Fertige alle Notizen und Vokabelkarten handschriftlich an und schreibe sp├Ąter nur l├Ąngere Texte am PC.
  5. sorg daf├╝r, da├č Du Dich mit den Materialien wohlf├╝hlst. Es gibt B├╝cher oder Programme, die man nicht mag, und mit ihnen zu lernen, macht dann einfach nicht genug Spa├č, um motiviert zu bleiben.
  6. lerne von Anfang an viele Vokabeln, je breiter gef├Ąchert, desto besser. Wiederhole sie regelm├Ą├čig, wenigstens zwei Jahre lang, und sp├Ąter in gr├Â├čer werdenden, unregelm├Ą├čigen Abst├Ąnden. Was Du nicht benutzt, k├Ânntest Du sonst leicht verlieren.
  7. gib nicht soviel auf die Methoden anderer. Du wei├čt wahrscheinlich l├Ąngst selbst, was Dir hilft und was Dir blo├č Zeit raubt.
  8. vergleiche Dich auch in anderen Hinsichten nicht mit anderen. Erfreue Dich am Austausch, aber la├č Dich nicht entmutigen, wenn der Lernfortschritt anderer augenscheinlich „besser“ oder „gr├Â├čer“ ist als Deiner. Sieh alles nur als Anregung, als Vorschlag an, was andere berichten, und bleib Dir und Deinem Ziel treu.
  9. lerne vielf├Ąltig und benutze m├Âglichst viele unterschiedliche Materialien und Quellen.
  10. sei diszipliniert, ohne Dich unter Druck zu setzen. Mach das Lernen zu einer Priorit├Ąt, wenn Du wirklich vorankommen willst. Mach Pausen, wenn Du sie brauchst, aber vermeide es, durch Prokrastination inneren Druck aufzubauen und ein schlechtes Gewissen zu entwickeln.

Ja, und ich glaube, damit schlie├če ich meine w├Âchentlichen Eintr├Ąge ├╝ber das Norwegischlernen ab ­čÖé

Speiseplan #208

  • Mittwoch: Burger und Pommes
  • Donnerstag: Pasta mit Rahmporree
  • Freitag: Lasagne mit Champignons und Gr├╝nkohl
  • Samstag: ger├Âsteter Rosenkohl, Hasselback-Kartoffeln und W├╝rstchen
  • Sonntag: vegane Quarkk├╝chlein mit Tomatensauce, dazu Fatousch
  • Montag: W├╝rstchenpizza und M├Âhrenrohkost
  • Dienstag: UWYH

WochenendR├╝ckblick #207

[Wetter] Keine Ahnung.

[Gemacht] Samstag f├╝hlte ich mich nicht wirklich gut, vielleicht migr├Ąnig, vielleicht aber auch nur etwas grantig und und├Ânig. Da├č ich den Norwegischkurs beendet habe, macht mir tats├Ąchlich was aus, denn es ver├Ąndert meine Routine, und das vertrage ich nicht so gut. F├╝hlt sich ein bi├čchen an, wie ich mir Katerstimmung vorstelle. Der Mann hat einen Rosinenstuten gebacken und ich habe bis zum Abendessen eigentlich nur unn├╝tzes Zeug gemacht und rumgegammelt. Nach dem Essen haben wir mit dem Sohn einen Filmabend gemacht, danach habe ich dann weiter rumgegammelt und vor mich hingegrantelt.

Sonntag f├╝hlte ich mich etwas besser. Ich habe mit Hilfe mein Bett frisch bezogen und danach hat mein Mann meine ganzen Sprachb├╝cher in unserem Flurschrank ger├Ąumt, denn da komme ich auch vom Rolli aus dran. Ja, es k├Ânnte sein, da├č ich sehr viele Spanischb├╝cher habe ­čśÇ Abends haben wir etwas von einem Asia Wok geholt, weil der Mann keine Lust hatte, zu kochen, und danach haben wir noch einen Filmabend mit dem Sohn gemacht.

[Espa├▒ol] In der ECOS gelesen.

[Norsk] Ein paar Lektionen bei Babbel, aber die Wortschatzkurse bringen mir nicht mehr viel, weil ich die meisten Worte schon kenne.

[Geh├Ârt] James Patterson: Sonne, Mord und Sterne.

[Gelesen] In der ECOS.

[Gesehen] The Life Of Brian. YouTube. Das geheime Buch (oder wie auch immer der Film hei├čt).

[Gegessen] Neben den Plansachen: Rosinenstuten ÔÖą Mandarinen.

[Gekauft] Ein paar Aufkleber.

[Ausblick auf die n├Ąchste Woche] Termine habe ich keine, also mal sehen.

Norwegisch #90

Diese Woche habe ich meinen Duolingo-Baum vergoldet, es hat also wirklich geklappt. 512 Tage habe ich daf├╝r gebraucht und mir kommt das wie eine sehr lange Reise vor. Als ich heute den Computer hochfuhr, fiel mir auf, da├č ich gar nicht so recht wei├č, was ich nun machen soll, denn meine Tage haben seit anderthalb Jahren mit meinen Duolingo-Lektionen begonnen. Ich mu├č mir jetzt eine neue Routine suchen und das f├╝hlt sich irgendwie gro├čartig und zugleich wacklig an ­čÖé Seit ich bei Duolingo bin, habe ich viel Kritik ├╝ber die Kurse dort gelesen, aber von dem Norwegisch-Baum bin ich absolut begeistert, und ich glaube, wenn man den vollendet, kommt man weit ├╝ber Niveaustufe A2 hinaus. Eine der Kursgestalterinnen hat mir erz├Ąhlt, da├č die Leute f├╝r den Schwedisch- und den D├Ąnisch-Kurs gerade dabei sind, neue B├Ąume zu gestalten, die sich am Norwegischsegment orientieren – man darf also gespannt sein.

Diese Woche hatte ich au├čerdem mein Einzelgespr├Ąch und meinen Norwegischkurs. So wie es aussieht, wird der Kurs wohl auch im kommenden Jahr online fortgef├╝hrt, und da die Gruppe sehr nett und relaxed ist, werde ich wahrscheinlich dabeibleiben. Diesmal haben wir wieder Zeitungsartikel gelesen und diskutiert und ich habe der Lehrerin einen Link von einer Website geschickt, die nur gute Nachrichten ver├Âffentlicht, denn so allm├Ąhlich kommt mir Corona schon zu den Ohren heraus… Mit meinem Einzelunterrichtlehrer habe ich besprochen, da├č ich garantiert bis Ende Februar den Unterricht beibehalten will, und er hat gesagt, da├č er mir daf├╝r garantiert, da├č ich jede Woche meine Stunde an derselben Stelle habe, denn mich hat das schon wirklich genervt, da├č ich vier Wochen Pause hatte, weil jemand anders alles ausgebucht hatte.

Was ich hier noch rumliegen habe, sind zwei (oder zweieinhalb) B├╝cher, die ich durcharbeiten k├Ânnte. Das eine bietet eine Vielzahl an Grammatik- und Wortschatz├╝bungen, das andere widmet sich ├ťbersetzungen zwischen Deutsch und Norwegisch und das Halbe (welches ich schon angefangen habe) ist eine Mischung aus Textarbeit und Grammatik. Aber dazu habe ich gerade irgendwie keine Lust…

Vokabeln habe ich auch wiederholt. Das mache ich gar nicht mehr so oft wie anfangs (f├╝r Spanisch mache ich das ├╝berhaupt nicht mehr), aber das ist ok so.

Speiseplan #207

  • Mittwoch: Burger und Pommes, dazu Salat
  • Donnerstag: ger├Âsteter Rosenkohl, dazu Kartoffelp├╝ree und W├╝rstchen
  • Freitag: R├Âstgem├╝sepizza
  • Samstag: Reibekuchen mit veganem Kr├Ąuterquark und/oder Apfelmus
  • Sonntag: Nudelrolle mit Zucchini, M├Âhren und Paprika
  • Montag: Pastagratin mit Lauch
  • Dienstag: UWYH

Bookshelf-Videos

Ich habe diese und letzte Woche eine Menge Videos von Polyglotten geguckt, die ihre B├╝cherregale filmen und dazu erkl├Ąren, welche B├╝cher sie benutzen. Manche geben auch kurz an, wie sie ein Buch finden und warum sie es gekauft haben. Dabei ist mir aufgefallen, da├č viele Menschen eine Menge B├╝cher besitzen, einfach nur, um sie zu haben oder zu archivieren. Wie ich schon ├Âfter schrieb, bin auch ich bei der Anschaffung von B├╝chern zum Sprachenlernen SEHR sterblich. Ich merke aber in diesem Jahr, wo ich meinen Fokus auf das ausrichte, was ich bereits besitze, da├č es sich f├╝r mich traurig anf├╝hlt, solche Arbeits- und ├ťbungsb├╝cher nur im Regal stehen zu haben, denn eigentlich hat es ├╝berhaupt keinen Nutzen, ein solches Buch zu haben, aber nicht zu bearbeiten.

Als ich angefangen habe, Spanisch zu lernen, habe ich mir wirklich sehr viele B├╝cher gekauft. Meine Motivation dahinter war, da├č ich absolut sichergehen wollte, von genug unterschiedlichen Quellen zu lernen, damit ich am Ende ein gutes bis sehr gutes Spanisch spreche. Das ist mir auch gelungen, aber das lag nicht an der breiten Auswahl an B├╝chern ­čÖé Tats├Ąchlich habe ich viele davon nur gekauft und danach nie wieder zur Hand genommen, und sofern es nicht eine mystische und arbeitsfreie Buch-zu-Hirn-Wissens├╝bertragung gibt, hat mir die Tatsache, diese B├╝cher im Regal stehen zu haben, gar nichts gebracht. Der Teil von mir, der am liebsten jedes Sprachlernbuch haben m├Âchte, das es so gibt, argumentiert dann, da├č die Anschaffung vieler B├╝cher zu der Sprache, die man aktiv lernt, immerhin beweist, wie ernst es einem damit ist. Und in gewisser Weise stimmt das auch. Aber solange man diese B├╝cher nicht auch wirklich durcharbeitet, ist ihr Kauf weiterhin sinnlos und nimmt eigentlich nur Platz weg. Und Geld auch. Ressourcen also, die man, wenn man mehr als eine Sprache lernt oder auch noch andere Hobbies hat (so Leute soll es ja geben…), anderweitig nutzen k├Ânnte. Ich denke, mit der Binge-Anschaffung von B├╝chern, wenn man beginnt, eine neue Sprache zu lernen, ist auch die Unsicherheit verbunden, mit welchem Autor/System/Buch man am besten klarkommt, also „am besten mal alles kaufen, dann wird schon was dabeisein!“. Auch das hilft beim eigentlichen Lernproze├č ├╝berhaupt nicht, zumal man ja auch noch ein anderes Buch kaufen k├Ânnte, wenn man beim ersten Werk feststellt, da├č es nichts f├╝r einen ist. Ich glaube, da├č eine Menge Geld mit diesem Verhalten im Fremdsprachen-Sektor gemacht wird, weil Leute hoffen, da├č sie eine Sprache tats├Ąchlich lernen werden, wenn sie nur genug Geld daf├╝r ausgeben. Aber die Wahrheit ist nunmal, da├č man eine Sprache nur lernt, wenn man sich wirklich aktiv mit ihr befa├čt – auch wenn das ganz kostenlos ist… Das gilt nat├╝rlich auch f├╝r Online-Kurse, die in den letzten zehn Jahren echt wie Pilze aus dem Boden geschossen sind.

Etwas, das ich sehr gut verstehe, auch wenn es vollkommen irrational ist, ist etwas, das ich mal „das Wohlgef├╝hl der Archivare“ nennen will. Schlie├člich kann das Wissen in einem Buch, das man im Regal stehen hat, nicht so einfach verloren gehen, und sollte man es irgendwann einmal brauchen, hat man es gleich zur Hand. Ich habe dieses Gef├╝hl f├╝r alle Genres abgesehen von Sprachlernb├╝chern ablegen k├Ânnen – sogar Kochb├╝cher kann ich inzwischen weiterziehen lassen, sofern ich sie nicht wirklich supergern mag (meine Jamie Olivers bleiben alle da, wo sie sind^^). Aber Sprachlernb├╝cher sind irgendwie anders. Sie zu besitzen, hei├čt, da├č ich das Wissen in ihnen besitze und da├č es mir niemand streitig machen oder wegnehmen k├Ânnte. Wenn ich also in 40 Jahren pl├Âtzlich nochmal meine Subjuntivo-Kenntnisse auffrischen wollte, k├Ânnte ich das problemlos machen. An dieser Stelle rolle ich beim Schreiben ├╝brigens mit den Augen, weil mir klar ist, wie irrational das Horten von B├╝chern hier ist. Schon heute gibt es mehr ├╝ber das Subjuntivo, das ich mal als ganz beliebiges Beispiel rausgegriffen habe, im Internet zu finden als in meinen B├╝chern dazu steht. Ich nehme an, in 40 Jahren w├Ąre das wohl noch genauso. Und nat├╝rlich k├Ânnte auch etwas ganz Unvorhergesehenes passieren, wodurch meine B├╝cher zerst├Ârt werden k├Ânnten. Ich glaube allerdings, da├č mein Wunsch, Wissen physisch zu besitzen, m├Âglicherweise auch mit meinem Autismus verkn├╝pft sein k├Ânnte, denn bei unseren Spezialinteressen sind wir Aspies ziemlich obszessiv. Mir tut es einfach gut, mich mit meinem Spezialinteresse zu besch├Ąftigen und mich mit ihm zu umgeben. Schon der Anblick meiner Sprachlernsachen (nicht nur der B├╝cher) erfreut und beruhigt mich. Sie sind eben eine Welt f├╝r sich. Nichtsdestotrotz versuche ich, mir immer wieder klarzumachen, da├č ich nicht daf├╝r verantwortlich bin, dieses Wissen f├╝r andere zu archivieren, weil es daf├╝r Bibliotheken und Online-Portale gibt.

Mir ist wichtig, da├č die Anschaffungen neuer B├╝cher nicht eskalieren, aus der Erfahrung heraus, in den letzten 10 Jahren tausende von B├╝chern abgegeben zu haben. Mein Ziel war es fr├╝her mal, in einer regelrechten Privatbibliothek zu leben, was ich mit Anfang 30 auch erreicht hatte, aber de facto hat mich soviel Besitz einfach nur erschlagen, zumal es eher mehr als weniger B├╝cher wurden. Dahin will ich nie wieder zur├╝ck.

Konkret halte ich mich also an folgende Regeln:

  1. es werden nur B├╝cher zu Sprachen angeschafft, mit denen ich mich ernsthaft befassen m├Âchte (auch wenn ich sie dann nur verstehen und nicht aktiv nutzen will)
  2. wo es geht und wo es sich ok anf├╝hlt, greife ich auf gebrauchte und daher g├╝nstigere B├╝cher zur├╝ck oder nutze das Angebot der Bibliotheken
  3. keine Spontank├Ąufe
  4. vorm Kauf genau sondieren, wie sinnvoll das Buch tats├Ąchlich ist

Zum ersten Punkt: bei den oben erw├Ąhnten Bookshelf-Videos habe ich gesehen, da├č viele polyglotte Menschen dazu neigen, sich B├╝cher f├╝r Sprachen zu kaufen, die sie gar nicht wirklich lernen k├Ânnen oder wollen (z.B. weil ihnen die Zeit daf├╝r fehlt oder die Sprache sie gar nicht wirklich interessiert), einfach um sie zu besitzen. Und auch, wenn ich das sowas von gut nachvollziehen kann, habe ich das nie gemacht und werde damit auch nicht anfangen. F├╝r mich war es schon mit einem schlechten Gef├╝hl verbunden, mir einige Japanisch-B├╝cher gekauft, aber nie ernsthaft Japanisch gelernt zu haben, und wenn das nun f├╝r mehr als eine Sprache der Fall w├Ąre, w├╝rde mich das echt stressen. Es nimmt dann nur wieder Platz weg und irgendwie scheinen solche B├╝cher bzw. unfertige oder nicht einmal angefangene Projekte allgemein ein sehr schlechtes Gef├╝hl in mir auszul├Âsen. Ich schlie├če gern ab, was ich anfange, auch wenn es sich zum Teil ├╝ber einen langen Zeitraum hinzieht, wie das beim Sprachenlernen eben so ist. F├╝r Schwedisch wu├čte ich z.B., da├č ich es nicht wirklich aktiv benutzen k├Ânnen m├Âchte, aber mich st├Ârte, da├č ich nicht so viel verstand, wenn ich es irgendwo h├Ârte. Ich habe mir also ein Lehrbuch f├╝r A1/A2 und eine Kurzgrammatik gekauft (ok, sind wir ehrlich: ├╝ber die drei festlandskandinavischen Sprachen ist mit einer Kurzgrammatik ja auch alles gesagt…) und habe beides immer noch in Arbeit. Mein Ziel, Schwedisch zu 80% zu verstehen, habe ich l├Ąngst erreicht, aber ich schlie├če diese B├╝cher noch ab, bevor ich sie in den Schrank r├Ąume. Dann kann ich einen Haken an die Sache machen und habe nicht mehr das Gef├╝hl, da├č da noch etwas unerledigt ist.

Zum zweiten Punkt: viele Sprachlernb├╝cher sind meiner Ansicht nach unn├Âtig teuer, vielleicht weil Menschen zu denken scheinen, wenn sie etwas mehr daf├╝r ausgeben, zaubert ihnen ein Buch magisch die Sprache auf die „Festplatte“. Wenn man sich f├╝r viele Sprachen interessiert, kann das also echt richtig teuer werden. Daher gucke ich gern mal nach gebrauchten B├╝chern oder benutze das Angebot der Bibliotheken. Isl├Ąndisch war so ein Fall. Da habe ich nur zwei B├╝cher aus der Bib ausgeliehen, um mir in groben Z├╝gen beizubringen, wie Isl├Ąndisch funktioniert, und da ich nicht vorhatte, mehr daraus zu machen, hat das auch gereicht. Gebrauchte B├╝cher zu kaufen, ist f├╝r mich allerdings manchmal heikel. Ich habe schon etliche Sprachlernb├╝cher gebraucht gekauft, von denen es hie├č, sie h├Ątten ein paar Anstreichungen drin; am Ende stellte sich heraus, da├č Dreiviertel der Seiten eng mit Kugelschreiber beschrieben waren. Das ist nat├╝rlich besonders ├Ąrgerlich, wenn man die ├ťbungen eigentlich gern noch selbst gemacht h├Ątte. Dazu kommt, da├č gebrauchte B├╝cher manchmal nicht gerade geliebt wurden und dann irgendwie knittrig, miefig oder sonstwie unangenehm sind. W├╝rde ich ein Buch nicht mit ins Bett nehmen, kann ich damit auch nicht arbeiten – jedenfalls trifft das auf Sprachb├╝cher zu. Bei Unterhaltungsliteratur bin ich da viel weniger pingelig und leihe mir auch dann gern etwas im B├╝cherschrank aus, wenn es zerfranst ist, weil ich wei├č, da├č ich es danach wieder dort einstelle. Da ist mir das egal.

Zum dritten Punkt: Spontank├Ąufe waren fr├╝her ein ganz gro├čes Problem, zum einen monet├Ąr, zum anderen aber auch, weil dieses impulsive Shopping-Verhalten dazu f├╝hrte, da├č der Platz und meine freie Zeit unn├Âtig abnahmen. Heute packe ich mir alles, was ich gern haben will, erstmal auf einen Wunschzettel, also nicht nur B├╝cher. Und dann warte ich ein paar Wochen ab. Viele W├╝nsche erledigen sich von selbst und am Ende bin ich immer froh, das Ding nicht direkt gekauft zu haben. Von dieser Regel mache ich nur dann eine Ausnahme, wenn ich ein echtes Schn├Ąppchen finde. Ein Beispiel: neulich interessierte ich mich f├╝r ein Buch, das es nur noch gebraucht f├╝r 50 ÔéČ aufw├Ąrts gab. Einen Tag sp├Ąter bot ein Antiquariat es f├╝r schlappe 3 ÔéČ an. Da mu├čte ich einfach zuschlagen. Sollte das Buch dann doch nicht meine Erwartungen erf├╝llen, kommt es in den B├╝cherschrank, ohne da├č es ein gro├čer finanzieller Verlust f├╝r mich w├Ąre. In besagten Bookshelf-Videos konnte ich auch mal einen Blick in die Sprachabteilungen von ausl├Ąndischen Buchhandlungen werfen und war zum Teil echt ├╝berw├Ąltigt von deren Angebot, weil man dort wirklich von einer „Abteilung“ reden konnte. In meiner Region kann ich schon froh sein, wenn dem Sprachenlernen mehr als ein versch├Ąmtes Regalbrett gewidmet wird, und da├č dann noch etwas anderes als Deutsch als Fremdsprache, Englisch, Franz├Âsisch und Italienisch darin steht, kommt nur selten vor (und wenn, dann vielleicht W├Ârterb├╝cher im Winzformat, damit das Gesch├Ąft sagen kann, da├č es was in vielen Sprachen vorr├Ątig hat). Insofern verstehe ich andere Polyglotte durchaus, die sich beim Besuch eines solchen Buchladens zu Spontank├Ąufen verleiten lassen. In einer physischen Buchhandlung der Verlockung zu verstehen, erfordert echt eine Menge Willenskraft ­čÖé

Zum vierten Punkt: viele B├╝cher, die h├╝bsch aufgemacht sind oder aufgrund ihrer Dicke den Eindruck vermitteln, da├č man mit ihnen gut versorgt sei, sind bei n├Ąherer Betrachtung dann doch vielleicht nicht so gut, zum Beispiel weil man das, was sie vermitteln, bereits kann, oder weil sie eine f├╝r einen selbst unpassende Lehrmethode verfolgen. Diese B├╝cher sind nicht hilfreich und daher w├Ąre es reine Geldverschwendung, sie anzuschaffen. Auch wenn sie ganz toll im Regal auss├Ąhen, einen wichtig klingenden Titel haben oder weil „jeder“ sie hat. Ich habe da so eine Erfahrung mit einer amerikanischen Sprachlernreihe gemacht, von der offenbar so ziemlich jeder begeistert ist au├čer mir ­čÖé Ich habe mir insgesamt drei B├╝cher f├╝r zwei Sprachen gekauft und fand sie alle doof, weil sie sehr oberfl├Ąchlich sind und die enthaltenen ├ťbungen ein Witz waren. Es ist ganz egal, wie super andere Sprachenthusiasten diese Buchreihe finden – f├╝r mich lohnt sie sich nicht. Ich denke, wenn man schon l├Ąnger Sprachen lernt, wei├č man selbst am besten, was einem hilft, und kann dann besser bei der Anschaffung darauf achten. Allerdings gibt es auch immer wieder den Moment, wo ich feststelle, da├č es das, was ich eigentlich gern h├Ątte, ├╝berhaupt nicht gibt, weil noch niemand dieses Buch geschrieben hat ­čÖé

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