Sommerkurs und Kurs im Winter

Ich habe dieses Jahr einen Sommerkurs in spanischer Konversation belegt. Nachdem der Konversationskurs des letzten Semesters mir überhaupt nicht gefallen hat und ich ihn daher nur einmal besucht hatte, schien es mir eine gute Idee, mal wieder etwas für meinen Wortschatz und meine Fähigkeit, mich spontan zu unterschiedlichen Themen zu äußern, zu tun. Ich habe zwar mein wöchentliches Date mit meiner argentinischen Austauschfreundin, aber unterm Strich ist das natürlich nicht viel. Private Stunden mit einem Lehrer habe ich jetzt schon eine Weile nicht mehr gehabt, bin aber auch nicht mehr bereit, rund 25€ dafür zu bezahlen (eben weil es inzwischen nur noch Konversation ist und kein Unterricht).

Die Gruppe in diesem Sommerkurs war angenehm klein. Neben der Lehrerin waren wir nur fünf Schüler. Auf diese Weise kamen sehr nette Gespräche zustande und jeder konnte etwas beitragen. Tatsächlich hat mir die Gruppe so gut gefallen, daß ich mich ihr im kommenden Wintersemester anschließen werde (es stellte sich heraus, daß der Sommerkurs deren Konversationskurs ist und der Semester-Kurs noch ein paar mehr Teilnehmer hat). Das sind dann 12 Termine à 90 Minuten zum sehr vernünftigen Preis von 126€, also schlappe 10,50€ pro Veranstaltung.

Das Buch, mit dem wir arbeiten werden, habe ich mir auch schon gekauft, und dabei festgestellt, daß es mir weitaus besser gefällt als das „C de C1“, auch deswegen weil das Vokabular nicht gar so speziell und die Themen nicht so trocken sind. Ich freue mich riesig darauf 🙂

Französisch #14

Kurz zusammengefaßt: ich habe gar nichts für Französisch gemacht. Ich möchte damit aber jetzt im August weitermachen. Freue mich darauf 🙂

Norwegisch #23

Eigentlich wäre dieser Beitrag erst #18, aber ich möchte bei Norwegisch gern die Zählung den Lernwochen anpassen. #18 gab es übrigens wegen Ellenbogenschmerzen nicht. Hier fasse ich die letzten zwei Lernwochen zusammen.

Wie viel kann man lernen, wenn einem alles wehtut und man auf starken Schmerzmitteln ist? Die Antwort darauf habe ich diese Woche gefunden: nix. Ich habe mir Mühe gegeben, die ganze Zeit, die ich plötzlich hatte, weil ich ansonsten so ziemlich nichts tun konnte, für Norwegisch zu nutzen, aber es ist einfach eine Tatsache, daß mein Gehirn nicht zum Lernen bereit war (hatte außer den Schmerzen auch noch Fieber).

Ich habe allerdings in diversen Wartezimmern meine Norwegisch-Kladde dabei gehabt und habe auch reingeguckt, wenngleich ich denke, daß wohl nichts hängen geblieben sein dürfte. Macht nix. Sprachenlernen ist ein Prozeß und kein punktuelles Happening. Erfahrungsgemäß tun Totalpausen auch mal ganz gut.

Speiseplan #140

  • Donnerstag: unterwegs
  • Freitag: Flammkuchen
  • Samstag: Burger mit viel Grünzeug
  • Sonntag: Broccoli und Champignons in Balsamico geröstet, dazu Kartoffelpüree und Salat
  • Montag: Gemüsecurry mit Zucchini und allem, was weg muß Auberginen-Lasagne und Bohnensalat
  • Dienstag: Pad Thai unterwegs
  • Mittwoch: gefüllte Zucchini, dazu Reis

Diese Woche mußte ich ein paar geplante Essen verwerfen, weil mir zwei unterschiedliche Nudelsorten mit Haltbarkeitsdaten bis 2020 ranzig geworden sind 🙁 Also konnte ich kein Pad Thai machen.

Speiseplan #139

  • Montag: unterwegs
  • Dienstag: Kichererbsen-Karotten-Burger und Salat
  • Mittwoch: Pizza Caprese, dazu Salat
  • Donnerstag: Gemüse-BBQ mit Röstpaprika-Avocado-Dip und Fladenbrot
  • Freitag: gefüllte Zucchini mit Rosinen und Pinienkernen in Tomatensauce
  • Samstag: Grillen
  • Sonntag: Salatschüssel mit gerösteter Süßkartoffel und Kichererbsen
  • Montag: Pasta mit Pilzen, dazu Salat

WochenendRückblick #138

[Wetter] Samstag war es erst sehr heiß und schwül, abends regnete es ein wenig und unsere Region wurde zum Dampfbad. Erst nachts wurde es besser. Sonntag war es eigentlich sehr nett mit Wolkenseekühen und kurzen Schauern.

[Gemacht] Samstag nach dem Frühstück haben Mann und Sohn den Schuppen ausgeräumt und gereinigt. Er soll im Sommer jetzt gestrichen werden und neue Regale bekommen. Währenddessen habe ich viel Norwegisch gelernt und gehaushaltet. Abends habe ich gekocht und danach waren der Mann und ich ein Eis essen. Später haben wir einen Film geguckt. Für den Sonntag habe ich noch einen Brötchenteig angesetzt und dann noch ein bißchen was geguckt und gelernt.

Sonntag habe ich Brötchen gebacken. Nach dem Frühstück war ich das erste Mal seit über drei Monaten schwimmen. Direkt im Anschluß hatte ich ein Spanisch-Date und danach habe ich mit der Freundin getextet. Da der Mann netterweise gekocht hat, habe ich mich ein wenig hingelegt. Nach dem Essen waren wir noch ein Eis essen und haben später einen Film geguckt.

[Español] Spanisch-Date. War sehr nett. Ich freue mich riesig darüber, daß ich auch mit sehr langen Pausen dazwischen sehr fließend sprechen kann 🙂

[Norsk] Sehr viel bei Duolingo zum Thema Daten, Zeitangaben und Familie.

[Français] Nope.

[Gesportelt] Ich war beim Schwimmen sehr, seeeehr vorsichtig und bin nur vielleicht 400 m geschwommen, ohne Druck, und stilistisch sehr unsauber. Einfach um mal wieder ein bißchen Bewegung in die Knochen zu bekommen.

[Gehört] Bill Bryson: eine kurze Geschichte der alltäglichen Dinge. Tomaso Albinoni.

[Gelesen] Eigentlich nichts.

[Gesehen] Arne Dahl, eine Folge. Lie To Me, zwei Folgen.

[Gegessen] Neben den Plansachen: Bananenbrot mit Ingwer. Nudelsalat. Melone. Veganes Eis.

[Gekauft] Nichts.

[Ausblick auf die nächste Woche] Zwei Termine und Wüstenklima. Örks.

Französisch #13

Diese Woche habe ich Vokabeln wiederholt. Bei Babbel wußte ich trotz mehrwöchiger Pause 124 von 127. Finde ich sehr okay 🙂

Ansonsten habe ich nichts gemacht.

30 Tage Duolingo

Heute vor 30 Tagen habe ich mich bei Duolingo angemeldet und seither jeden Tag mit dieser Plattform gelernt. Zeit für ein kleines Resümee.

Dieser erste Monat in Zahlen:

  • 9787 XP
  • 94 Kronen in Norwegisch
  • 34 Kronen in Französisch
  • 159 Kronen in Spanisch
  • 250 Lingots (und 105 Lingots bereits ausgegeben)

Was mich noch sehr interessiert hätte, wäre ein Tracker, der mir sagt, wie viele Stunden ich insgesamt auf der Plattform unterwegs war.

Der grüne Piepmatz hat den Prozeß des Norwegischlernens für mich extrem vorangebracht. Durch die Möglichkeit, sehr viel zu wiederholen, bleibt mehr haften, und durch die Diskussionen, die es zu jeder einzelnen Frage gibt, lerne ich sehr viel. Das sind nämlich zwei echte Mankos von Babbel: man kann nicht genug wiederholen und keine Fragen stellen. Wenn Fragen auftauchen, ist man damit allein, und manche Dinge sind so speziell, daß sie auch nicht in den Grammatiken auftauchen. Da man bei Duolingo die Möglichkeit hat, bei Muttersprachlern nachzufragen, habe ich alle Fragen, die in diesen 30 Tagen aufkamen, auch direkt klären können, und das empfinde ich als großen Luxus.

Die Grammatikerläuterungen hätte ich mir zum Teil etwas ausführlicher gewünscht, aber dafür gibt es eben zum einen die Diskussionen, zum anderen kann ich aber auch in Bücher reingucken. Vieles klärt sich auf diese Weise direkt. Da Norwegisch meine erste skandinavische Sprache ist, bin ich sowieso noch in der Eingewöhnungsphase, wo ich mein Ohr und mein Gehirn schulen muß (Klang, Satzstellung, innere Logik der Sprache selbst etc.).

Oft wird die Frage aufgeworfen, ob man nur mit Duolingo eine Sprache lernen kann. Ich glaube, der Anfang wäre mir etwas schwerer gefallen als mit dem, was ich mir bereits bei Babbel erarbeitet hatte, aber es wäre gegangen (vor allem mit einer guten Grammatik daneben). Mir würde es noch sehr gut gefallen, wenn es mehr Schreib- und Sprechübungen geben würde und wenn die User sich untereinander Nachrichten schicken könnten, um sich z.B. zum Sprechen zu verabreden. Aber das bieten andere Websites – es besteht also keine echte Lücke.

Da man hier stets ganze Sätze lernt, lernt man auch, sie umzubauen. Auf diese Weise fällt es schon nach kurzer Zeit relativ leicht, eigene Sätze zu bauen. Mich persönlich stört es auch nicht, wenn ich dabei noch immer Fehler mache, weil ich weiß, daß es ein langer Prozeß ist. Auch auf Spanisch weiß ich manchmal nicht recht, wie ich Dinge korrekt ausdrücke. Ein gewisser Prozentsatz jeder Sprache ist eben Kunst 😉

Das Lernen mit Duolingo ist für mich sehr befriedigend und rund. Es ist das erste Mal, daß ich mit „Gamification“ zu tun habe und ich kann verstehen, daß es viele Leute packt – und warum. Dazu kommt, daß ich Duolingo als Gratis-Programm sehr fair finde. Mit dem Upgrade auf die kostenpflichtige Plus-Variante erhält man nichts total Essentielles dazu, das den Usern, die nichts bezahlen wollen oder können, vorenthalten bliebe. Viele Sprachlernportale sind ja vollkommen sinnentleert, wenn man nicht direkt auf die Bezahlvariante umsteigt, und das ist hier eben nicht der Fall. Die Anzeigen am Rand der Website und das Erscheinen von Werbung am Ende jeder Lektion stört mich absolut nicht.

Ich hatte im Vorfeld oft Leute darüber klagen hören, daß sie die Erinnerungen, die sie geschickt bekommen, nervig finden, weil sie ihnen ein schlechtes Gewissen einreden, sofern sie sich nicht täglich einloggen und lernen. Verstehen kann ich das schon, habe dieses Problem aber selbst nicht. Sprachenlernen ist meine Inselbegabung und ich gehe diesem Interesse in bester Asperger-Manier obsessiv nach 😉 In diesem Kontext möchte ich auch noch erwähnen, daß ich es nicht besonders schwer oder aufwendig fand, mich in die Ruby League hochzuarbeiten. Da ich den Ansporn hatte, immer unter den ersten fünf zu sein, war das mit etwas mehr Arbeit verbunden, aber ich kann nicht recht nachvollziehen, warum es Leute gibt, die von einer unfaßbaren Anstrengung sprechen (immerhin kommen anfangs die ersten 15 und später die ersten 10 weiter – und oft beträgt der Abstand zwischen dem Ersten und dem Zehnten rund 2000 XP, was immerhin rund 150 Lektionen entspricht…). Naja, ich darf da wahrscheinlich nicht von mir auf andere schließen, weil ich eben bereit bin, mehrere Stunden täglich in die Sache zu investieren – und dabei auch noch Spaß habe 😉

Alles in allem bin ich mit Duolingo sehr zufrieden. Es macht Spaß, kostet nichts, bietet die Möglichkeit, sich mit anderen Lernenden und Muttersprachlern auszutauschen, und dank des Baukastenprinzips lernt man auch, seine eigenen Sätze zu bilden. Jeg synes det er veldig godt!

Norwegisch #22

Diese Lernwoche war wieder sehr intensiv für mich. Ich habe norwegische Adjektive jetzt soweit durchschaut. Mit den Possessivpronomen hapert es noch ein wenig, aber ich merke eine Verbesserung.

Mit meiner Freundin habe ich darüber gesprochen, warum Asperger-Gehirne an manchen Stellen so „teflonbeschichtet“ sind und warum man keinen Einfluß darauf nehmen kann (so kann ich z.B. nicht einfach die Entscheidung treffen, daß ich etwas lernen will, weil mein Gehirn davon noch lange nicht Notiz nimmt, bloß weil ich das gern so hätte). Auf der anderen Seite fällt mir im Kontakt mit anderen Leuten, die eine Fremdsprache lernen, schon auf, daß es mir im Vergleich leichter fällt, Vokabeln und Formen zu memorisieren. Aber das ist halt auch keine Entscheidung. Es fliegt mir einfach so zu.

Wie aber lernt man Dinge, die nicht haften bleiben wollen? Ich wiederhole sie penetrant, bis mein Gehirn sie lästig findet. Das, was es lästig findet, dem es aber nicht ausweichen kann, nimmt es früher oder später (bei diesen Dingen eher später) dann doch auf. Ich kann z.B. nicht erklären, warum ich bei den Possessivpronomen immer noch Schwierigkeiten habe, denn eigentlich ist das Konzept einfach, aber es gleitet dennoch immer wieder ab. So ist es auch mit einzelnen Vokabeln – manche muß ich mir nur einmal durchlesen und sie sind abgehakt, während ich andere fünfzigmal lesen kann, ohne daß sie haften bleiben.

Unterm Strich habe ich diese Woche sehr viele Übungen zu Adjektiven gemacht und einige Vokabeln im Zusammenhang mit Kleidung gelernt. Jetzt gerade arbeite ich den Familien- und den Zeit-Kurs durch. Später werde ich noch auf zwei Kurse zurückkommen, die mir gerade nicht so interessant vorkommen. Da ich aber am Ende alles gemacht haben will, ist es ok, ein bißchen vorzuarbeiten und dann wieder zurückzugehen.

Heute spuckte mir Duolingo einen Satz aus, den ich mal symbolisch für das stehen lasse, was ich bisher gelernt habe, denn ich finde ich ihn ganz schön komplex und verstehe ihn nicht nur, sondern kann ihn auch selbst bilden:

Kona mi kjøper melk i butikken før hun kommer hjem.

Im Zeit-Kurs werde ich jetzt auch zum ersten Mal mit drei Perfekt-Formen konfrontiert, was ich richtig gut finde.

Lernen mit Duolingo macht echt eine Menge Spaß. Ich bin jetzt seit Sonntagabend in der Ruby League und ein wenig verwirrt davon, wie sehr mich der Wettbewerbsgeist gepackt hat, denn eigentlich „zocke“ ich gar nicht auf Punkte, freue mich aber doch, wenn ich unter den ersten 15 bin. Tja… 😉

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