Thrifty Thursday #90

Wie ich am WE schon schrieb, hat mein Mann diese Woche das erste Mal Bagels gemacht. Der Teig wird in der Maschine geknetet und nach dem Ruhen zu Kringeln geformt, die in heißem Wasser ein paar Minuten gekocht werden. Dadurch werden sie extrem fluffig und der Teig bekommt eine schöne, fast schon knödelartige Struktur. Unsere Bagels waren mit Sonnenblumenkernen und Sesam bestreut. Demnächst wollen wir mal in den Teig Kräuter oder Röstzwiebeln oder auch Rosinen mischen. Die Bagels haben jedenfalls den Gedanken ausgelöst, daß es dann ja auch nicht so schwer sein kann, Laugengebäck herzustellen, denn das wird ebenfalls gekocht, allerdings in Lauge…

Beflügelt von diesem Experiment haben wir uns diese Woche ein recht neu erschienenes No-Knead-Backbuch aus der Bibliothek geholt, in dem es u.a. vielen Rezepte mit Sauerteig gibt. Sauerteig haben wir viele Jahre verarbeitet, aber nicht als No-Knead-Brote. Das wollen wir nun auch mal probieren. Und zu guter Letzt haben wir ein ganz einfaches Rezept für Schwarzbrot gefunden. Hier im Süden Deutschlands ist das scheinbar nicht so beliebt, aber im Westen essen wir das gern z.B. mit Mettwurst, Käse oder auch mit Quark und Marmelade. Es gehört außerdem zur traditionellen Bergischen Kaffeetafel. Kurz gesagt vermischt man für ein Schwarzbrot lediglich Roggen- und Weizenschrot und -mehl mit SB-Kernen, etwas Hefewasser, Zuckerrübensirup (auch so ein Ding im Westen) und Buttermilch (als Ersatz kann man Sojamilch mit etwas Apfelessig verwenden). Gegart wird es zwei bis drei Stunden bei 150°C, dann schlägt man es in nasse Tücher ein, fertig. Darauf freue ich mich wie wild….so ein richtig tolles Schwarzbrot ißt man bei uns daheim nämlich auch mit Reibekuchen und Apfelmus….nomnom….

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